Weihnachts-Wunder für Kinder in Kenia wurden durch zahlreiche Spenden wahr
KREMSMÜNSTER/KENIA. Durch die zahlreichen Spenden für das Go Fishnet Projekt konnten große und kleinere Weihnachtswunder für Kinder in Kenia (Afrika) wahr werden. „Wir sagen von Herzen Danke für alle Spenden und sind sehr dankbar, dass es nun weiter gehen kann – jede einzelne Spende, jeder Cent hilft, bewirkt etwas, schenkt Hoffnung,“ sagt Irmgard Edelbauer-Huber aus Kremsmünster, Gründerin und Obfrau des Vereines „Fishnet – für Kinder in Afrika“.

Obwohl aufgrund der Corona-Pandemie nur wenige Weihnachts-Aktionen stattfinden konnten, sind durch die zahlreichen Spenden viele Wünsche wahr geworden. So erhielt das Go Fishnet Girls Project wertvolle Unterstützung und auch das Farming Project kann zukünftig weiter wachsen und mehr Familien in die Lage versetzen, sich nachhaltig selbst zu versorgen. „Auch unserem Wunsch, für alle Happy Kids und ihre Familienmitglieder Krankenversicherungen abzuschließen, sind wir ein ganzes Stück näher gekommen – und wir freuen uns dabei auch weiterhin von Herzen über jede Mithilfe“, berichtet Irmgard Edelbauer-Huber.
Endlich wieder motorisiert: Das neue Projekt-Fahrzeug
Auch der Wunsch nach einem neuen Auto konnte nach Weihnachten erfüllt werden und somit ist das Go Fishnet Project wieder mobil. Nachdem das alte Fahrzeug leider kaputt gegangen war, fehlte es an allen Ecken und Enden. Nun wurde das neue Auto mit großer Freude in Empfang genommen. Auch die Happy Kids freuen sich über diesen schönen und nützlichen Alltagshelfer.
Endlich wieder Schule für die Happy Kids
Nach den vielen langen Monaten zuhause dürfen alle Kinder endlich wieder in die Schule gehen. Anfang Jänner begann das zweite Schulsemester in Kenia. Leider sind die staatlichen Hygiene-Auflagen sowohl zeit- als auch kostenaufwändig. Trotzdem überwiegt die Freude, dass alle wieder zusammen lernen dürfen und die Tage endlich wieder Struktur haben.
Das Go Fishnet Girls Project startet durch
Die neue Initiative des Go Fishnet Girls Project hat zwei neue Schwerpunkte: mehr Aufklärung (besonders über die Menstruation) und die eigene Herstellung von Binden. „In Kenia kommt es oft vor, dass Mädchen in einer von vier Wochen des Monats nicht zur Schule gehen können, weil ihnen die entsprechenden Hygieneartikel fehlen. Unsere Mädels werden vom Projekt versorgt. Das Nähen von Binden kann eine nachhaltige Lösung sein und auch später durch den Verkauf der Produkte, zu nachhaltiger Selbstständigkeit verhelfen. Es lohnt sich also unbedingt, dieses Projekt weiter auszubauen und Hilfe ist dabei sehr willkommen“, erzählt Irmgard Edelbauer-Huber.


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