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Frei­wil­li­gen­ar­beit braucht höheren Stellenwert und mehr Wertschätzung

Sophie Kepplinger, BA, 30.11.2021 19:04

KIRCHDORF AN DER KREMS. Zum Welttag der Freiwilligkeit (5. Dezember) weist Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Dieter Goppold darauf hin, dass „Stellenwert und Wertschätzung“ von Freiwilligenarbeit gestärkt werden müsse.

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Maria Mayr als freiwillige Mitarbeiterin auf der Orts- und Bezirksstelle Kirchdorf. (Foto: OÖRK Kirchdorf)

Mit einem Lächeln auf den Lippen sitzt Maria Mayr beim Infopoint. Seit mehr als 30 Jahren engagiert sie sich als freiwillige Mitarbeiterin auf der Orts- und Bezirksstelle Kirchdorf. Sie nimmt Telefonate entgegen und gibt den Besuchern sowie Kollegen bei Fragen Auskunft. „Ich bin stolz, Teil der Rotkreuz-Familie zu sein und es freut mich, wenn ich helfen kann“, sagt die Rentnerin. Maria Mayr war viele Jahre als Rettungssanitäterin aktiv und lenkt seit 2003 als Ortsausschussmitglied die Geschicke der Ortsstelle Kirchdorf mit. Zudem bringt sie sich seit einem Jahr bei den Gesundheits- und Sozialen Diensten ein. „Mein freiwilliges Engagement macht Sinn und ich lerne viele Menschen kennen.“

Auch die Gesellschaft ist gefordert

„Das, was Freiwillige für unsere Gesellschaft leisten, ist nicht selbstverständlich. Wir müssen Stellenwert und Wertschätzung stärken“, meint Bezirksstellenleiter Dieter Goppold. Dieser Appell trägt erste Früchte. Immer mehr Menschen entdecken den erfüllenden Sinn, der ihrem Engagement innewohnt und die Gesellschaft erkennt den volkswirtschaftlichen Nutzen der Freiwilligkeit. Unternehmen stärken ihre Mitarbeiter in deren Bestreben, sich für Mitmenschen zu engagieren beziehungsweise unterstützen als Geldspender. Auch die Digitalisierung nutzt der Freiwilligkeit. Digitale Dienstpläne, Anmeldesysteme und automatische Benachrichtigungen fördern die Motivation und sorgen für einen niederschwelligen Zugang. „So stellen wir Hilfe auch in Zukunft sicher“, meint Goppold. „Engagieren Sie sich im OÖ. Roten Kreuz und werden Sie Teil einer sich sorgenden Zivilgesellschaft.“


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