Hartbergland-Rallye: Reglement macht Antritt für Raimund Baumschlager unmöglich
ROSENAU AM HENGSTPASS/STEIERMARK. Die Vorbereitungen für die Hartbergland Rallye in der Steiermark liefen bereits, doch die Ladesituation des vollelektrischen ŠKODA Kreisel RE-X1 machen dem Rosenauer Rallyefahrer eine Antritt unmöglich.

„Nachdem die Prämiere in Weiz so gut geklappt hat, bin ich natürlich maßlos enttäuscht, dass wir jetzt nicht am Start stehen können“, berichtet der Rosenauer Rallyefahrer Raimund Baumschlager. Das Sportkommissariat habe dem Team von Kreisel Electric erst mitten in den Vorbereitungen mitgeteilt, dass ein Aufladen der Batterien von Baumschlagers Rallyeauto, dem vollelektrischen Skoda Kreisel RE-X1, während des Regrouping und im Parc fermé untersagt sei. Weil es laut dem Team von Kreisel Electric in der Kürze der Zeit unmöglich ist, auf die neuen Begebenheiten zu reagieren, ist ein Start des ŠKODA Kreisel RE-X1 bei der Hartbergerland Rallye nicht möglich. „Am meisten tut es mir aber für die Rallye Fans und auch für das Veranstalter-Team rund um Willi Stengg leid, denn der ŠKODA Kreisel RE-X1 war in Weiz die Attraktion schlechthin und ich weiß, dass sich auch am kommenden Wochenende viele auf unseren Boliden gefreut haben“, sagt Raimund Baumschlager. Kreisel Electric Geschäftsführer Philipp Kreisel meint dazu: „Die nun geänderten Voraussetzungen, ändern natürlich auch unsere Ausgangsbasis. Wir möchten dieses Thema auf sachlicher Basis in ruhigem Umfeld mit allen Beteiligten der AMF und der Rallyekommission nach der OBM Hartbergerland Rallye behandeln. Um aus besagten Gründen nicht gleich mit negativen Vorzeichen zur Rallye anreisen zu müssen, werden wir unsere Nennung in Hartberg zurückziehen und auf eine Teilnahme verzichten.“


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