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Katharina Lackinger und Iris Mayr spielen bei der Faustball Frauen Europameisterschaft: "Wir werden alles für die Goldmedaille geben"

Susanne Winter, MA, 08.08.2023 18:08

NUSSBACH. Katharina Lackinger (27) und Iris Mayr (26) von der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach sind im Österreichischen Nationalteam bei der Faustball-EM der Frauen am 18. und 19. August in Grieskirchen. Im Tips-Interview verraten die passionierten Faustballerinnen, was ihnen der Sport bedeutet und wie sie sich auf ihren Einsatz im Nationalteam vorbereiten.

  1 / 2   Iris Mayr und Katharina Lackinger (v.l.) von der Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach sind Abwehr-Spielerinnen im Nationalteam bei der Faustball-EM der Frauen in Grieskirchen. (Foto: privat)

Tips: Alle zwei Jahre wird eine Faustball Europameisterschaft der Frauen ausgetragen. Die wievielte Nominierung für das Nationalteam ist das jeweils für euch?

Iris Mayr: Beim Frauen-Nationalteam ist das mein erster Einsatz.

Kathi Lackinger: Ich darf schon lange ein Teil der Nationalmannschaft sein. Die Heim EM ist mein zehntes Nationalteamjahr, davon waren vier Europameisterschaften.

Tips: Wie viele Mannschaften sind bei einer Europameisterschaft dabei?

Kathi: Diese EM ist etwas besonderes, da acht Mannschaften teilnehmen. Bei den Europameisterschaften in den vergangenen Jahren waren meist vier bis sechs Teams vertreten.

Tips: Wie ist die EM aufgebaut?

Iris: Zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften spielen jeder gegen jeden. Dann kommt das Viertelfinale (1. gegen 4.). Am zweiten Tag finden Halbfinale, Finale und Platzierungsspiele statt.

Tips: Wie bereitet ihr euch auf die EM vor?

Iris: Neben den zwei-wöchentlichen Faustballtrainings bereite ich mich mit Ausdauer- und Krafttraining vor. Hier stehen jeweils zwei Einheiten pro Woche am Plan. Nebenbei versuche ich noch meine mentale Stärke mit verschiedenen Techniken zu verbessern. Des weiteren achte ich noch auf eine ausgewogene Ernährung.

Kathi: Wir trainieren natürlich fleißig im Verein weiter und jede von uns arbeitet an ihren persönlichen Schwächen. Neben den Faustballeinheiten investieren wir natürlich noch sehr viel Zeit in Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Außerdem stehen Trainingslager mit dem Nationalteam am Programm, bevor es bei der EM ernst wird.

Tips: Wie lässt sich das viele Training mit dem Berufs- und Privatleben vereinbaren?

Iris: Es fällt mir nicht besonders schwer, dass ich mein Berufs- und Privatleben mit Faustball verbinde. Mittlerweile habe ich meinen Freund für Faustball begeistern können und im Beruf ist ein Urlaubstag (oder auch mehrere) beispielsweise wegen einer Anreise zu einem Spiel kein Problem.

Kathi: Ich habe das Glück, auch im Faustball zu arbeiten. Daher bin ich was Trainings und Events betrifft sehr flexibel und mein Arbeitgeber natürlich auch sehr unterstützend. Aber gerade im Sommer sind unsere Faustballeinsätze sehr hoch frequentiert, da verbringen wir schon sehr viel Zeit und vor allem Wochenenden am Faustballplatz.

Tips: Warum spielt ihr so gerne Faustball und investiert so viel Zeit in das Training?

Iris: Es ist eine so schöne Sportart, wo Fairness, Leistung und Freundschaft gemeinsam an erster Stelle stehen. Faustball ist wie eine zweite Familie. Das gemeinsame Training spornt uns an, alles zu geben und weckt unseren Ehrgeiz mehr Erfolge zu sammeln.

Kathi: Die Sportart wird durch ihre Familiarität ausgezeichnet. Auch nach Matches versteht man sich mit den Gegnerinnen und die Teammitglieder sind alle sehr enge Freundinnen. Für mich ist es also ein großer sozialer Aspekt, aber natürlich reizt mich die Sportart an sich, da sie so viele verschiedene Aspekte vereint. Taktik, Technik, Schnelligkeit, Antizipation – es kommt auf so vieles an und natürlich sind wir immer auf der Suche nach Erfolgserlebnissen.

Tips: Was ist euer Ziel bei der EM?

Iris: Das Ziel ehrgeiziger Sportlerinnen ist natürlich die Goldmedaille und wir werden alles dafür geben.

Kathi: In den meisten Nationen fand ein großer Umbruch statt, daher wird es spannend zu sehen, wo wir stehen und was möglich ist. Aber natürlich fährt man als Nationalteam zu einer EM, um sie zu gewinnen.

Tips: Danke für das Interview und viel Erfolg bei der EM.


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