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KREMSMÜNSTER. Drei Tage lang stand die Sportstätte in der Berufsschule Kremsmünster im Zeichen der japanischen Kampfkunst Aikido. Beim Intensiv-Seminar trainierten die höchstgraduierten Lehrer Österreichs mit fortgeschrittenen Schülern an Technik, Körperbeherrschung und Bewegungspräzision.

Beim Trainingsseminar in Kremsmünster (Foto: Michael Mayr)
  1 / 3   Beim Trainingsseminar in Kremsmünster (Foto: Michael Mayr)

Geleitet wurde das Seminar von Frank Koren (7. Dan) sowie Markus Herzl (6. Dan), Präsident des Österreichischer Aikido-Verband. Rund zwei Dutzend Aikidoka nutzten die Gelegenheit, um an den Feinheiten der dynamischen Kampfkunst zu feilen.

Rollen und Fallen trainiert

Im Fokus stand unter anderem die Fallschule (Ukemi). Das kontrollierte Rollen und Fallen ist zentraler Bestandteil des Trainings und dient nicht nur der Sicherheit auf der Matte, sondern schult auch Koordination und Reaktionsfähigkeit. „Es geht nicht um rohe Muskelkraft, sondern um die intelligente Nutzung des eigenen Körpers“, betonten die Seminarleiter.

Aikido fördert Koordinationsfähigkeit

Aikido kommt ohne Wettkämpfe aus und gilt als effektives Ganzkörpertraining. Neben dem Herz-Kreislauf-System werden insbesondere Beweglichkeit und Koordination gefordert. Die komplexen, kreisförmigen Bewegungsabläufe – typisch für die Technik des Aikido – fördern das Zusammenspiel beider Körperhälften und gelten als anspruchsvolles „Gehirnjogging“.

Nach intensiven Trainingseinheiten kehrten die Teilnehmenden gestärkt in den Alltag zurück. Das Seminar im Kremstal zeigte ihnen einmal mehr, dass Aikido weit mehr ist als Selbstverteidigung – nämlich eine Schule für Körper, Geist und Achtsamkeit.


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