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Klaus Aitzetmüller: „Wir richten den Fokus auf die Zukunft und eine aktive Wirtschaft"

Leserartikel Jakob Weiermair, 25.08.2015 16:10

BEZIRK KIRCHDORF. Obmann Klaus Aitzet­müller und der Bezirksstellen­ausschuss der WKO Kirchdorf wurden vor Kurzem neu ge­wählt. Tips stellt aus diesem Anlass das Programm und die Schwerpunkte der WKO-Be­zirksstelle für die nächsten fünf Jahre vor.  

WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller Foto: WKO Kirchdorf
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Der wiederbestellte WKO-Ob­mann Klaus Aitzetmüller will mit dem „verjüngten“ Bezirks­stellenausschuss vor allem für die Zukunft der Region arbeiten. „Der Fokus muss auf die Zukunft und auf ein aktives Wirtschaften gerichtet sein. Es geht um Ar­beitsplätze, die die Unternehmen in der Region zur Verfügung stel­len und damit Einkommen für die Familien schaffen“, sagt Aitzet­müller.

Für den Wirtschaftsstandort

Der 39-jährige Sägewerksbetrei­ber beginnt heuer seine zweite Arbeitsperiode (2015–2020) an der Spitze der Wirtschaftsvertre­tung des Bezirks. Kernanliegen des Obmannes und seines Teams ist es, die regionalen Rahmenbe­dingungen für die Unternehmen fortlaufend auf die Marktsituation zu prüfen und zu verbessern. In­novationen in allen Wirtschafts­bereichen sollen gefördert und erleichtert werden.

Projekte wie die Neuausrich­tung des Tourismus konnten laut Aitzetmüller in den letzten fünf Jahren erfolgreich umge­setzt werden. Durch die Weiter­entwicklung der WKO-Initiative „Bschoad Binkerl“ wurden im Bereich regionaler Lebensmittel neue Unternehmenskooperati­onen motiviert. Kooperationen wie „WITO“ (Wirtschaft-Tou­rismus), Junge Touristiker oder „Wirtschaft Steyrtal“ tragen dazu bei, dass Unternehmen Plattfor­men erhalten, die sie für die Ge­schäftsanbahnung nutzen können.

Schwerpunkte für die nächsten Jahre

Für die in der Region tätigen nationalen und internationalen Marktführer im Bereich „Werk­zeugbau“ sowie „Kunststoffbe- und verarbeitung“ soll sicherge­stellt werden, dass ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte vor­handen sind. Die Rolle kleinerer Handwerksbetriebe bei der Aus­bildung soll gefördert werden.

Genuss- und Tourismusregion

In den letzten Jahren konnten, so Klaus Aitzetmüller, im Rahmen des Schwerpunktes „Lebensmit­tel“ erfolgreiche Kooperationen gestaltet werden. Dieser Bereich soll weiter unterstützt werden. „Die Region erhält dadurch einen „genussvollen“ Schwer­punkt. Dieser trägt zur guten Le­bensqualität bei und schafft Fre­quenzen von außen“, erklärt der WKO-Obmann.

Im Bereich Tourismus tritt die WKO dafür ein, dass in der Infra­struktur Akzente gesetzt werden. So könne die Region weiterentwi­ckelt werden. Klaus Aitzetmüller: „Gerade für den südlichen Teil des Bezirks werden aufgrund der Landflucht die im Tourismus-Be­reich erzielten Einnahmen für die Bevölkerung immer wichtiger.“ Ein effizienter Tourismus sichere Einkommen vor Ort und sei auch für die nichttouristischen Unter­nehmen ein wichtiger Faktor im Bereich der Fachkräftebindung.

Ein weiterer Schwerpunkt der WKO-Bezirksstelle gilt dem Thema „attraktive Ortszentren“. Gerade im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel sei hier eine Forcierung äußerst wichtig. „Es geht darum, Ar­beitskräftepotenzial in der Re­gion zu halten und anzusiedeln. Daher müssen wir uns hier ent­sprechend einsetzen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.


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