Klaus Aitzetmüller: „Wir richten den Fokus auf die Zukunft und eine aktive Wirtschaft"
BEZIRK KIRCHDORF. Obmann Klaus Aitzetmüller und der Bezirksstellenausschuss der WKO Kirchdorf wurden vor Kurzem neu gewählt. Tips stellt aus diesem Anlass das Programm und die Schwerpunkte der WKO-Bezirksstelle für die nächsten fünf Jahre vor.

Der wiederbestellte WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller will mit dem „verjüngten“ Bezirksstellenausschuss vor allem für die Zukunft der Region arbeiten. „Der Fokus muss auf die Zukunft und auf ein aktives Wirtschaften gerichtet sein. Es geht um Arbeitsplätze, die die Unternehmen in der Region zur Verfügung stellen und damit Einkommen für die Familien schaffen“, sagt Aitzetmüller.
Für den Wirtschaftsstandort
Der 39-jährige Sägewerksbetreiber beginnt heuer seine zweite Arbeitsperiode (2015–2020) an der Spitze der Wirtschaftsvertretung des Bezirks. Kernanliegen des Obmannes und seines Teams ist es, die regionalen Rahmenbedingungen für die Unternehmen fortlaufend auf die Marktsituation zu prüfen und zu verbessern. Innovationen in allen Wirtschaftsbereichen sollen gefördert und erleichtert werden.
Projekte wie die Neuausrichtung des Tourismus konnten laut Aitzetmüller in den letzten fünf Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Durch die Weiterentwicklung der WKO-Initiative „Bschoad Binkerl“ wurden im Bereich regionaler Lebensmittel neue Unternehmenskooperationen motiviert. Kooperationen wie „WITO“ (Wirtschaft-Tourismus), Junge Touristiker oder „Wirtschaft Steyrtal“ tragen dazu bei, dass Unternehmen Plattformen erhalten, die sie für die Geschäftsanbahnung nutzen können.
Schwerpunkte für die nächsten Jahre
Für die in der Region tätigen nationalen und internationalen Marktführer im Bereich „Werkzeugbau“ sowie „Kunststoffbe- und verarbeitung“ soll sichergestellt werden, dass ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte vorhanden sind. Die Rolle kleinerer Handwerksbetriebe bei der Ausbildung soll gefördert werden.
Genuss- und Tourismusregion
In den letzten Jahren konnten, so Klaus Aitzetmüller, im Rahmen des Schwerpunktes „Lebensmittel“ erfolgreiche Kooperationen gestaltet werden. Dieser Bereich soll weiter unterstützt werden. „Die Region erhält dadurch einen „genussvollen“ Schwerpunkt. Dieser trägt zur guten Lebensqualität bei und schafft Frequenzen von außen“, erklärt der WKO-Obmann.
Im Bereich Tourismus tritt die WKO dafür ein, dass in der Infrastruktur Akzente gesetzt werden. So könne die Region weiterentwickelt werden. Klaus Aitzetmüller: „Gerade für den südlichen Teil des Bezirks werden aufgrund der Landflucht die im Tourismus-Bereich erzielten Einnahmen für die Bevölkerung immer wichtiger.“ Ein effizienter Tourismus sichere Einkommen vor Ort und sei auch für die nichttouristischen Unternehmen ein wichtiger Faktor im Bereich der Fachkräftebindung.
Ein weiterer Schwerpunkt der WKO-Bezirksstelle gilt dem Thema „attraktive Ortszentren“. Gerade im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel sei hier eine Forcierung äußerst wichtig. „Es geht darum, Arbeitskräftepotenzial in der Region zu halten und anzusiedeln. Daher müssen wir uns hier entsprechend einsetzen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.


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