Unternehmen und Behörde wollen auf Augenhöhe kommunizieren
BEZIRK KIRCHDORF. Der Bezirksstellenausschuss der WKO Kirchdorf diskutierte mit Bezirkshauptmann Dieter Goppold über ein gutes Miteinander zwischen Unternehmen und Behörde.

In der Herbstklausur des Bezirksstellenausschusses der WKO Kirchdorf war das Thema „Unternehmen und Behörde“ als wichtiger Punkt erarbeitet worden. Durch aktive Gespräche sowie Kundenforen will man den Dialog weiter fördern. „Letztendlich geht es um unseren Wirtschaftsstandort. Soweit es regionale Möglichkeiten gibt, wollen wir diese für die Unternehmen im Bezirk nützen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.
Grundsätzlich würden sich die Unternehmen nicht gegen sinnvolle und angemessene Kontrollen verschließen. Hinter dem behördlichen Tätigwerden stehen fast ausschließlich Gesetze und Verordnungen. Es ist Aufgabe der Beamten, diese umzusetzen. Dabei geht es aber laut Wirtschaftskammer oft um die Kommunikation und das Augenmaß. „Uns ist schon bewusst, dass es um den Wirtschaftsstandort Bezirk Kirchdorf geht und es ein vernünftiges Wirtschaften in der Region geben muss. Ein Miteinander ist daher Grundvoraussetzung, wir sind aber an Gesetze und Verordnungen gebunden“, sagt Bezirkshauptmann Dieter Goppold.
Im Rahmen der Diskussion wurden verschiedene Maßnahmen für ein besseres Miteinander besprochen. So soll es in den nächsten Monaten ein Kundenforum im kleinen Kreis für Unternehmen geben. Ein jährliches Abstimmungsgespräch, in dem über die Zusammenarbeit und Serviceleistung gesprochen wird, wurde ebenfalls vereinbart.


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