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Installations- und Gebäudetechniker: Modulare Lehre für gefragten Beruf

Leserartikel Jakob Weiermair, 04.01.2017 09:05

KIRCHDORF. Die Installations- und Gebäudetechniker-Ausbildung wurde in den letzten Jahren neu aufgestellt: die modulare Lehre kommt auch beim Installateurbetrieb Ing. Dietmar Waser in Kirchdorf zur Anwendung, der heuer erneut mit einem ineo-Award ausgezeichnet wurde.

  1 / 2   Florian Waser (r.) nahm für die Ing. Dietmar Waser GmbH von WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner die ineo-Auszeichnung als vorbildlicher Lehrbetrieb entgegen. Foto: Pelzl/cityfoto

Angehende Installations- und Gebäudetechniker beginnen ihre Ausbildung mit einem zweijährigen Grundmodul. Anschließend wird eines von drei Hauptmodulen belegt: Gas- und Sanitärtechnik, Heizungstechnik oder Lüftungstechnik. Wer sich weiter spezialisieren möchte, absolviert für ein weiteres Jahr eines von vier Spezialmodulen. Badgestaltung, Ökoenergietechnik, Steuer- und Regelungstechnik sowie Haustechnikplanung stehen hier zur Auswahl.

Hoher Spezialisierungsgrad

Geschäftsführer Dietmar Waser von der Waser GmbH in Kirchdorf zeigt sich zufrieden, dass die Lehrlingsausbildung auch in seinem Tätigkeitsbereich neu strukturiert wurde. „Der Spezialisierungsgrad ist in unserer Branche sehr hoch. Ich finde es wichtig, dass dem auch in der Lehrlingsausbildung Rechnung getragen wird“, so Waser, in dessen Betrieb auch weitere Spezialisierungen beispielsweise im Bereich der Schweißerei gefördert werden.

Breites Aufgabenspektrum

Neben dem Fachwissen legt man in der Branche aber auch viel Wert auf die Persönlichkeitsbildung der angehenden Installations- und Gebäudetechniker – steht man doch beinahe täglich im Kundenkontakt.

Obwohl die Ing. Dietmar Waser GmbH in den letzten Jahren sehr engagierte Lehrlinge hatte, merkt man heuer auch, dass es zunehmend schwieriger wird, geeignete Interessenten zu finden. „Dabei hören wir von unseren Lehrlingen immer wieder, dass sie die abwechslungsreichen Aufgaben sehr schätzen. Die Vielfalt der Tätigkeiten ist für einen Installations- und Gebäudetechniker nämlich wesentlich größer als beispielsweise in vielen großen Industriebetrieben“, ist Waser überzeugt.

Herausfordernder und gefragter Beruf

Junge Menschen, die in der Zukunftsbranche tätig werden wollen, können sich jederzeit bewerben. Mitbringen sollte man laut Dietmar Waser hohe Leistungsbereitschaft, mathematische Grundfertigkeiten, Interesse an den Bereichen Physik und Chemie sowie Freude an der Arbeit mit Menschen. Die dazugehörigen Kenntnisse bekommt man dann in der Lehre vermittelt.


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