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BEZIRK KIRCHDORF. Nach wie vor zählt der Bezirk Kirchdorf zu den TOP-Lebensräumen mit TOP-Lebensqualität. Unternehmen sind an dieser Spitzenstellung wesentlich beteiligt. Unternehmen fordern daher mehr Zukunftsorientierung.

Mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte pendeln aus dem Bezirk aus. Symbolfoto: E. Wodicka
Mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte pendeln aus dem Bezirk aus. Symbolfoto: E. Wodicka

Der Bezirk zählt derzeit 1075 Arbeitgeberbetriebe, die an der positiven Entwicklung des Bezirkes wesentlich beteiligt sind. In Zukunft gilt es aber den attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum möglichst zukunftsorientiert zu gestalten. „Um alles in der Welt dürfen wir nicht stehen bleiben und uns auf Erfolgen ausruhen. Es braucht den Blick in die Zukunft. Daher müssen wir uns mit der Zukunft befassen“, so WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller, der gleichzeitig mehr Wertschätzung für die Unternehmen und den Blick in die Zukunft fordert.

Viele pendeln aus dem Bezirk aus

Besonders schwer haben es die Arbeitgeberbetriebe, die notwendigen Mitarbeiter zu finden. Immer wieder werden deshalb Arbeitsaufträge abgelehnt bzw. entstehen Produktionsengpässe, die zu Lieferverzögerungen führen. Das hat langfristig Auswirkungen auf das Image eines Wirtschaftsraumes. „Das Thema unseres Wirtschaftsstandortes ist es, dass laut Statistik 64 Prozent aller Erwerbstätigen aus dem Bezirk auspendeln. Das ist für eine Arbeitgerregion wie dem Bezirk Kirchdorf ein sehr hoher Wert“, sagt Aitzetmüller, der selbst einen Arbeitgeberbetrieb führt. Daher sind entsprechende Maßnahmen zu treffen, um diese Entwicklung umzudrehen.

Schwerpunkt liegt auf Handwerk, Gewerbe und Industrie

Vor allem die falschen Ausbildungsrichtungen der letzten Jahrzehnte zeigen leider immer mehr Wirkung, denn der Wirtschaftsraum Bezirk Kirchdorf wurde sehr technisch entwickelt. Über 72 Prozent der Arbeitskräfte sind im Handwerk, im Gewerbe oder in der Industrie angestellt. Wichtig wird in Zukunft sein, den Lebens- und Wirtschaftsraum unseres Bezirkes als Gesamtes in der sich verändernden Welt zu denken und zu gestalten. „Es braucht eine regionale Denkwerkstatt, die an 2025 denkt, um die richtigen Schritte zu setzen“, erläutert Aitzetmüller.


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