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Karl Sieghartsleitner: "Der Lösungskongress zeigt genau solche Projekte von Menschen, die aktiv geworden sind"

Nora Heindl, 03.09.2019 10:10

STEINBACH AN DER STEYR/SALZBURG. 2007 lebten weltweit zum ersten Mal mehr Einwohner in Städten als in ländlichen Regionen. Das stellt die Gesellschaft in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen, auch im Bereich des Klimaschutzes. Zum ersten Mal werden jetzt Lösungsansätze und -konzepte gebündelt. Wie eine „Lebenswerte Gemeinde der Zukunft“ aussehen kann, wird beim „1. Lösungskongress – Bewusst Gemeinsam Leben“ in der Salzburger Messe am 14. September gezeigt.

Für den Lösungskongress gibt es breite Unterstützung aus vielen Bereichen (v. l.): Initiator Karl Forcher, Altbürgermeister und Nachhaltigkeitspionier Karl Sieghartsleitner, Klaus Fronius (Vision 24 Stunden Sonne), Klaus Pöttinger (Pöttinger Fermenter) und Initiator Georg Dygruber Foto: Neumayr

Der ländliche Raum und die kommunale Struktur bieten neben der hohen Lebensqualität auch große Chancen für neue Ideen und Konzepte. Die Aufrechterhaltung bzw. Stärkung des ländlichen Raumes zählen zu den großen gesellschaftspolitischen sowie ökosozialen Herausforderungen. Dazu bedarf es innovativer Ideen und Konzepte. Wie eine ideale Gemeinde der Zukunft aussehen kann, präsentieren die Initiatoren Georg Dygruber und Karl Forcher gemeinsam mit über 60 Akteure beim „1. Lösungskongress – Bewusst Gemeinsam Leben“ am Samstag, 14. September, in der Messe Salzburg.

Im Mittelpunkt steht dabei das Modell der „Lebenswerten Gemeinde der Zukunft“ – ein Gemeinschaftsprojekt aus 23 österreichischen Gemeinden – aufgebaut auf einer Fläche von 5.800 m². In den fünf Bereichen „Natur & Ressourcen“, „Kultur & Bildung“, „Land & Wirtschaft“, „Mobilität & Infrastruktur“ sowie „Gesundheit & Wohlbefinden“ werden konkrete, bereits erprobte Lösungsbeispiele von Einzelpersonen und Unternehmen gezeigt.

Verzicht ist nicht die Lösung

Die beiden Initiatoren des Kongresses möchten möglichst viele Menschen von der Notwendigkeit des gemeinsamen Tuns überzeugen.  „Dabei sollen vor allem, zukunftsbejahende Konzepte im Mittelpunkt stehen, denn der überall zitierte Verzicht kann zwar da und dort sinnvoll sein, ist aber sicher nicht die Lösung. Es braucht einen positiven Blick in die Zukunft und vor allem das gemeinsame Handeln aller – von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Bürgern“, sagt dazu Georg Dygruber. „Wir bündeln bereits vorhandene Lösungen und Kompetenzen. Es schlummern so viele Ideen in den Köpfen der Menschen, wir müssen sie nur nutzen“, ergänzt Karl Forcher. Als Symbol für das gemeinsame Wirken haben die beiden Initiatoren einen Schlüssel gewählt – zum Öffnen der Tür in eine erstrebenswerte Zukunft.

Pionierbürgermeister Karl Sieghartsleitner

Zahlreiche Kooperationspartner, Förderer und Mitwirkende sind Teil dieses Lösungskongresses.  Darunter etwa auch der „Pionierbürgermeister Österreichs“ Altbürgermeister von Steinbach an der Steyr Karl Sieghartsleitner: „Aus meiner Erfahrung als Bürgermeister können die anstehenden Probleme unserer Gesellschaft und unserer Umwelt am besten durch aktive Gemeinden und die Motivation der Bürgerinnen und Bürger gelöst werden. Das gelingt nicht von oben herab, sondern mit Einbindung der Menschen. Dabei kann jeder seine besonderen Fähigkeiten und Interessen einbringen und damit seinen persönlichen Beitrag leisten. Der Lösungskongress zeigt genau solche Projekte von Menschen, die aktiv geworden sind. Und dazu möchte ich Mut und Hoffnung machen.“

Lösungskongress - Lebenswerte Gemeinde der Zukunft!

Samstag, 14. September 2019

Einlass: ab 9 – 19.30 Uhr

Tickets: Was jeder bereit ist zu geben. Die Initiatoren haben trotzdem einen Rahmen vorgegeben: 25€ (ermäßigt), 50€ (normal), 100€ (Förderer)

Infos und Karten für den Lösungskongress sind online über Ö-Ticket oder in allen Verkaufsstellen wie Raiffeisen- oder Volksbanken sowie Sparkassen erhältlich sowie direkt vor Ort am 14. September.

www.lebenswertegemeinde.at oder www.klimawandler.at


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