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BEZIRK KIRCHDORF. Im Bezirk Kirchdorf  waren im April 1.901 Personen arbeitslos gemeldet. Die Zahl hat sich im Vergleich zum Jahr 2019 um 105,96 Prozent erhöht. SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster fordert deshalb nachdrücklicher denn je eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes.

SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster (Foto: SPÖ)
SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster (Foto: SPÖ)

Jeder zweite Arbeitnehmer ist von der Coronakrise aktiv am Arbeitsplatz betroffen. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit haben einen Anteil von rund fünfzig Prozent am Beschäftigtenvolumen in Oberösterreich. „Die geringe Nettoersatzrate ist für die Betroffenen ein massives Problem. Deshalb gilt es jetzt rasch das Arbeitslosengeld auf siebzig Prozent zu erhöhen, denn das würde die Betroffenen aus der Armutsfalle befreien“, stellt SPÖ-Bezirksvorsitzende Bettina Lancaster klar. Am härtesten trifft die Arbeitslosigkeit Junge unter 25 Jahren. „Wir müssen gerade den Jungen Perspektiven geben. Wir wollen keine „verlorene Generation“!“

SPÖ will um jeden Arbeitsplatz kämpfen

Mit einer „Arbeits-Offensive“ will die SPÖ um jeden Arbeitsplatz kämpfen. Das dafür präsentierte Investitionspaket beinhaltet: 10.000 zusätzliche Wohnungs- und Haussanierungen, 1.000 zusätzliche Pflegekräfte und 100 zusätzliche Schulbauten und Schulsanierungen.

„Aus der Krise investieren“

 “Wir müssen uns aus der Krise investieren“, gibt Lancaster als Devise aus. „Die öffentliche Hand muss in den Markt eingreifen. Dass dieser nicht von allein funktioniert zeigte sich nicht nur bei der Finanzkrise, sondern auch gerade jetzt wieder sehr deutlich. Ohne Kurzarbeit hätten wir beispielsweise eine Arbeitslosigkeit jenseits der vierzig, oder gar fünfzig Prozent!“


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