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HINTERSTODER. Bei einem Event in Hinterstoder wurde nicht nur die Weltmeistergondel zu Ehren des Doppelweltmeisters Vincent Kriechmayr präsentiert, der Skistar unterzeichnete auch seinen Sponsorvertrag mit der Energie AG und wird damit weitere drei Jahre Teil der Sportfamilie sein.

Die Ehrengäste beim Energie AG Event (Foto: Winter)
  1 / 3   Die Ehrengäste beim Energie AG Event (Foto: Winter)

Seit elf Jahren ist Vincent Kriechmayr bereits Mitglied der Energie AG Sportfamilie, nun hat er seinen Vertrag für weitere drei Jahre verlängert. Der Gramastettner zählt zu den besten alpinen Skifahrern der Welt. „Der Erfolg von Vincent Kriechmayr ist für unsere Kinder und Jugendlichen eine Motivation fürs Skifahren. So einen international bekannten Skistar zu haben, macht auch das Sportland Oberösterreich bekannter“; freut sich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). Auch Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) weiß: „Viele in unserem Land haben Erfolge, aber Weltmeister und Spitzensportler bleiben für eine Ewigkeit in unseren Geschichtsbüchern. Vincent ist nahbar und unkompliziert, das gehört zu einer großen Persönlichkeit dazu.“

Teil der Energie AG Sportfamilie

Werner Steinecker, Energie AG Generaldirektor betont: „Eine Sportfamilie bedeutet für mich Herzblut, da fiebert man mit. Wenn junge Sportler dann auch noch in der Weltspitze ankommen, macht uns das besonders stolz und bestätigt den eingeschlagenen Weg.“ Den ersten großen Erfolg für die Energie AG Sportfamilie fuhr Hannes Trinkl aus St. Pankraz mit dem Weltmeistertitel in der Abfahrt von St. Anton im Jahr 2001 ein. 20 Jahre nach ihm schaffte es mit Vincent Kriechmayr wieder ein Oberösterreicher. „Ich bin dankbar und freue mich, dass die Energie AG weiterhin auf mich setzt und mich unterstützt. Ich bin jetzt elf Jahre bei einer Firma, mit der ich mich identifiziere. Ich bin mit fast allen ,per du' und das ist nicht selbstverständlich. Wenn ich da rein gehe, ist es wie wenn ich ,dahoam' rein gehe. Dieses Gefühl möchte ich nicht missen,“ sagt der 29-Jährige.

Pate und Namensgeber für zweite Weltmeistergondel der Hössbahn

Vincent Kriechmayr ist nach Hannes Trinkl der zweite oberösterreichische Ski-Weltmeister, der seine eigene Gondel in Hinterstoder erhält. Allerdings ist die Gondel noch ein etwas „älteres“ Modell. „Wenn die neue Hössbahn gebaut wird, bekommen Vince und Hannes eine neue Gondel“, verspricht Peter Schröcksnadel, Eigentümer der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen, der gemeinsam mit den Vorständen der HiWu, Helmut Holzinger und Rainer Rohregger, dem „Local Hero“ eine Saisonkarte auf Lebenszeit für die Skigebiete Hinterstoder und Wurzeralm überreichte.

Lebenslange Saisonkarte als Dankeschön

Die lebenslange Saisonkarte für Vincent Kriechmayr ist ein symbolisches Dankeschön für seine Erfolge und seine Verbindung zur Region. Der Skistar besuchte nämlich als Kind die Ski-Hauptschule Windischgarsten und trainierte oft in Hinterstoder. „Ich bin zwar viel unterwegs, aber ich werde versuchen, diese Karte bestmöglich auszunutzen. Vor allem: es wird ja für mich auch ein Leben nach dem aktiven Ski-Weltcup geben“, so der Doppelweltmeister..

„Große Ehre“

„Als Kinder haben wir natürlich immer geschaut, dass wir die Gondel von Hannes erwischen. Das war etwas Besonderes für uns. Es ist natürlich eine große Ehre, dass ich jetzt auch eine Gondel habe.“ Die Gondel Nummer 5 wird den Sommer über noch im Tal zu bewundern sein und für Fotos zur Verfügung stehen. Erst dann wird sie eingehängt, bleibt nur zu fragen, ob vor oder hinter der Gondel von Hannes Trinkl, doch der Ski-Weltmeister aus Gramastetten weiß: „Vorne ist auch gleich hinten bei einer Gondel.“ Weiters wurde gescherzt, dass Hannes Trinkl jetzt die Umbenennung seiner Weltcupstrecke befürchte, doch Vincent Kriechmayr hat auch darauf eine passende Aussage parat: „Der Hannes kann seine Strecke behalten, ich nehme dann die Märchenwiese.“

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