Michael Gruber: „Hausärztemangel ist nicht vom Himmel gefallen“

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Susanne Winter, MA Tips Redaktion Susanne Winter, MA, 27.01.2022 17:39 Uhr

BEZIRK KIRCHDORF. FPÖ-Bezirksparteiobmann Landtagsabgeordneter Michael Gruber äußert sich zum Thema Hausärztemangel im Bezirk Kirchdorf.

„Die Proponenten der Sozialversicherungsträger und der des OÖ-Hausärzteverbandes verkündeten jüngst mit sorgenvoller Miene, dass ein Hausärztemangel drohe. So, als ob diese Entwicklung neu wäre“, kommentierte LAbg. Michael Gruber (FPÖ) aus Pettenbach die jüngsten Medienberichte. „Dabei hätte man ja die politischen Verbindungen zu gewissen Regierungsparteien in Land und Bund und hätte damit diesem Mangel schon längst abhelfen können. Und das bereits Jahre vor der aktuellen Corona-Pandemie“, ist sich Gruber sicher.

Arbeitssituation und Verdienstmöglichkeiten verbessern

Die Problematik der fehlenden Ärzte sei nämlich nicht vom Himmel gefallen, sondern sei vor allem eine Folge der jahrzehntelang verfehlten Gesundheitspolitik auf Bundesebene. „Wir als FPÖ haben bereits seit langem auf diese Entwicklung hingewiesen und haben die handelnden Akteure auch immer daran erinnert, sich entsprechende Gedanken zu machen und einen Masterplan auf den Tisch zu legen“, erinnert Gruber. „Es bedarf jetzt endlich dringend eines echten Kraftakts, um Mediziner im ländlichen Raum zu halten und ihre Arbeitssituation und Verdienstmöglichkeiten hier zu verbessern.“

Medizinstudenten in Oberösterreich halten

Der zunehmende Ärztemangel lasse sich außerdem durch Maßnahmen abmildern, die Medizinstudenten mit guten Angeboten in Oberösterreich halten. Dazu gehören auch bessere Honorare für Haus- und Fachärzte. Immer mehr Wahlarztpraxen seien jedenfalls nicht die Lösung und führten zu einer Zwei-Klassen-Medizin. Fehlen Hausärzte vor Ort, lasse sich auch die Pflege nicht sicherstellen. „Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt uns die Probleme und Mängel der verfehlten Gesundheitspolitik wie durch ein Brennglas. Die Verantwortlichen sollten jetzt endlich die Warnungen ernstnehmen und handeln, statt Pressekonferenzen zu geben“, appelliert Gruber abschließend.

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