Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

KIRCHDORF AN DER KREMS. Bei Dienstverhinderung durch starken Schneefall muss das Entgelt weiterbezahlt werden, informiert ÖGB-Sekretär der Region Kirchdorf Andreas Hubauer.

Wer aufgrund eines Schneechaos nicht oder nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. (Foto: stoatphoto/Shutterstock.com)

„Starke Schneefälle sorgen zurzeit für massive Behinderungen in manchen oberösterreichischen Bezirken. Wer aufgrund eines solchen Schneechaos nicht oder nicht pünktlich zur Arbeit kommen kann, braucht keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. Es handelt sich um einen Verhinderungsgrund, der das Fernbleiben rechtfertigt“, erklärt ÖGB-Sekretär der Region Kirchdorf Andreas Hubauer. Man müsse aber alles Zumutbare unternehmen, um zur Arbeit zu kommen. „Einfach daheim bleiben geht also nicht. Und man muss selbstverständlich den Arbeitgeber über die Verspätung oder die Verhinderung informieren“, erklärt Hubauer.

Entgeltfortzahlung in Katastrophenfällen sowohl für Angestellte als auch für Arbeiter

Seit 2014 gibt es die Entgeltfortzahlung in Katastrophenfällen nicht nur für Angestellte, sondern auch für Arbeiter. Während bei Angestellten der Entgeltfortzahlungsanspruch beim Ausfall in der Arbeit gesetzlich fix geregelt ist, gab es bis 2013 bei den Arbeiter abweichende Regelungen. „Der ÖGB hatte sich erfolgreich für diese Angleichung eingesetzt. Sie gilt bei Naturereignissen wie Überflutungen, Murenabgängen oder Schneefällen“, erklärt Hubauer. Für Angestellte regelt das Angestelltengesetz (Paragraph acht Absatz drei), wann trotz Dienstverhinderung das Entgelt weiterbezahlt werden muss. Der Gesetzesstelle zufolge behalten Angestellte den Anspruch auf Entgelt, wenn sie durch wichtige, ihre Person betreffende Gründe ohne Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert sind.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Wolfgang Unger übernimmt FPÖ-Ortsparteivorsitz in Wartberg

Wolfgang Unger übernimmt FPÖ-Ortsparteivorsitz in Wartberg

WARTBERG AN DER KREMS. Wolfgang Unger ist neuer FPÖ-Ortsparteiobmann in Wartberg an der Krems. Er folgt auf Josef Mitterhuber.

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Rieder Tischler Werner Mistlberger gewinnt Handwerkspreis

Rieder Tischler Werner Mistlberger gewinnt Handwerkspreis

RIED IM TRAUNKREIS. Die Tischlerei Mistlberger aus Ried im Traunkreis hat den Oberösterreichischen Handwerkspreis 2026 gewonnen. Der Familienbetrieb ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Wohnen am Kirchbühel – das neue Zuhause in Pettenbach

Wohnen am Kirchbühel – das neue Zuhause in Pettenbach

PETTENBACH. Modern, leistbar und lebenswert: Im neuen Wohnprojekt der Baureform-Wohnstätte (BRW) in Pettenbach sind noch wenige Wohnungen verfügbar. ...

Tips - total regionalAnzeige
Landesgremium ehrt Einrichtungsfachhandel aus Kremsmünster für 30 Jahre Selbstständigkeit

Landesgremium ehrt Einrichtungsfachhandel aus Kremsmünster für 30 Jahre Selbstständigkeit

KREMSMÜNSTER. Die MÖHA-Handelsgesellschaft m.b.H. aus Kremsmünster ist für ihr 30-jähriges Unternehmerjubiläum ausgezeichnet worden. Das ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Kirchdorfer zieht ins Finale des Wirtschafts-Staatspreises ein

Kirchdorfer zieht ins Finale des Wirtschafts-Staatspreises ein

KIRCHDORF AN DER KREMS. Der Kirchdorfer Unternehmensberater Richard Gappmayer steht erneut im Finale des Staatspreises Consulting. Mit seinem ...

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Seniorenring Pettenbach bestätigt Rudi Platzer als Obmann

Seniorenring Pettenbach bestätigt Rudi Platzer als Obmann

PETTENBACH. Rudi Platzer bleibt Obmann des Seniorenringes Pettenbach. Bezirksobfrau Gertrud Baumgartner führte die Neuwahl durch.

Tips - total regionalMaya Lauren Matschek
Weitere Beiträge