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BEZIRK KIRCHDORF. 2050 ist mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Bezirkes Kirchdorf älter als 60 Jahre. Der Seniorenbund weiß um die Bedeutung der Senioren in der Gesellschaft und unterstützt sie mit einem vielfältigen Angebot. Heuer widmet sich die größte Seniorenorganisation des Landes dem Thema Sicherheit.

  1 / 2   Seniorenbund Landesobmann Josef Pühringer, Bezirksobfrau Hildegard Baumgartner-Pichelsberger, Landesgeschäftsführer Franz Ebner und ÖVP-Bezirksparteiobmann Landtagsabgeordneter Christian Dörfel (v.l.) (Foto: Winter)

Die Anzahl der über 60-Jährigen wird im Bezirk Kirchdorf von derzeit 15.997 auf über 22.850 im Jahr 2050 ansteigen. In Relation zur Gesamtbevölkerung nehmen die Senioren dann einen Anteil von 38,7 Prozent ein. „Das ist gewaltig“, sagt der Landesobmann des OÖ Seniorenbundes LH a.D. Josef Pühringer bei einem Pressegespräch in Kirchdorf: „Senioren werden die bestimmende Gruppe der Bevölkerung. Deshalb brauchen wir ein umfassendes Angebot für sie und das bieten wir ihnen beim Seniorenbund.“

Windischgarsten und Schlierbach besonders erfolgreich bei Neumitglieder-Werbung

Im vergangenen Jahr konnten im Bezirk Kirchdorf 203 Senioren geworben werden. Besonders erfolgreich waren dabei die Ortsgruppen Windischgarsten und Schlierbach, die 27 beziehungsweise 23 Senioren von einer Mitgliedschaft beim OÖ Seniorenbund überzeugen konnten. Damit zählt der OÖ Seniorenbund im Bezirk Kirchdorf per 31. Dezember 2022 3.528 Mitglieder. „Das heißt, rund 23 Prozent aller Senioren des Bezirkes sind Mitglied beim Seniorenbund, das ist beachtlich“, sagt Pühringer.

Sicher leben in den besten Jahren

Das Jahresthema des Seniorenbundes OÖ ist „Sicher leben in den besten Jahren“. Dazu wurde eine Infobroschüre erstellt, die Tipps für den Alltag in den Bereichen „Sicher vor Kriminalität“, „Sicherheit im Straßenverkehr“ und „Sicherheit zu Hause“ gibt. Als Ergänzung ist auch ein Kapitel zum Notfallpass enthalten. Dieser wurde von Danusa Neuhauser vom Seniorenbund Bezirk Kirchdorf entwickelt (Tips berichtete) und ist äußerst erfolgreich. 70.000 Stück wurden bereits ausgegeben.

„Sicherheit ist die Voraussetzung für die Lebensqualität und Grundlage, auf die ein vernünftiges Leben aufbauen kann“, ist Josef Pühringer überzeugt und betont: „Unser Zugang ist nicht der des erhobenen Zeigefingers. Wir wollen nichts verbieten, sondern gemeinsam mit Institutionen als Partner informieren, beraten und schulen.“

„Wir setzen auf Prävention und wollen Wissen schaffen, um im Ernstfall richtig zu reagieren“, ergänzt der Landesgeschäftsführer des OÖ Seniorenbundes Franz Ebner. Die Seniorenbund Ortsgruppen haben unter anderem die Möglichkeit, ihren Mitgliedern Sicherheitsvorträge von Polizei, Brandverhütung, Zivilschutz und anderen Institutionen anzubieten.

Sicherheit auch im Bezirk ein Thema

Seniorenbund-Bezirksobfrau Hilde Baumgartner-Pichelsberger ist es ein besonderes Anliegen, den Blick auf die Senioren zu verändern: „Senioren nehmen selbstständig und aktiv am Leben teil. Wir wollen viel lernen und nicht zu Hause sitzen. Wir sind auch ehrenamtlich sehr aktiv und beleben mit unserer Kaufkraft die Wirtschaft.“ Baumgartner-Pichelsberger verrät, dass das Thema Sicherheit auch im Bezirk Kirchdorf dieses Jahr verstärkt aufgegriffen werde: „Beispielsweise sind alle Blaulicht-Organisationen bei unserem Gesundheitstag am 30. März vertreten.“

Seniorenbund unterstützt die Generation 60+

„Die Senioren sind eine wesentliche Stütze bei der Entwicklung unserer Gemeinden und des Bezirkes als Naturregion für Arbeit, Wirtschaft und Freizeit. Die Generation 60+ kann sich sicher sein, dass mit den Ehrenamtlichen beim Seniorenbund jemand für sie da ist“, bedankt sich ÖVP-Bezirksparteiobmann Klubobmann Landtagsabgeordneter Christian Dörfel.


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