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NUSSBACH. Nachdem auch die siebte Kollektivvertrags-Verhandlungsrunde bei den Metallern mit einem Abbruch endete, rief die Gewerkschaft zu weiteren Streiks auf. Diesem Aufruf folgten auch rund 200 Mitarbeiter der exelliq Austria GmbH und der GPN GmbH in Nußbach, die sich am Dienstag, 28. November, an einem Demonstrationsmarsch zwischen den beiden Werken beteiligten.

Die Mitarbeiter führten einen Demonstrationsmarsch durch. (Foto: Exelliq)
  1 / 5   Die Mitarbeiter führten einen Demonstrationsmarsch durch. (Foto: Exelliq)

Um 13 Uhr gingen rund 200 Mitarbeiter vom Werk der exelliq Austria GmbH zum Werk der GPN GmbH in Nußbach. Die Schlierbacher Landstraße war wegen des Demonstrationsmarsches gesperrt.

„Unser Ziel ist es, dass endlich die Lohnverhandlungen abgeschlossen werden. So etwas gab es in den vergangenen 30 Jahren nicht. Wir verlangen ja nichts Unmögliches“, sagt der Betriebsratsvorsitzende der exelliq Austria gmbh Karl Sumann, der den Demonstrationsmarsch organisierte. „Seitdem die Firma verkauft wurde und ein neues Management am Ruder ist, ist viel investiert worden, zum Beispiel in neue Maschinen, eine PV-Anlage und neue Geschäftsfelder, das ist top. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir derzeit 17 Mitarbeiter suchen“, weiß Sumann und betont: „Wir haben eine gute Leistung erbracht und gut gearbeitet. Deshalb steht es den Mitarbeitern zu, dass sie eine ordentliche Lohnerhöhung erhalten. Man sieht den Ernst der Lage, weil alle Mitarbeiter demonstriert haben. Alle wollen, dass die Verhandlungen abgeschlossen werden.“

Es ist nicht der erste Streik beim ehemaligen Lehrbetrieb von Reinhold Binder (Chefverhandler der Metaller) in Nußbach. Seit Beginn der Lohnverhandlungen fanden drei Betriebsversammlungen statt und in der Vorwoche erfolgten Warnstreiks in der Vormittags- und Nachmittagsschicht, jeweils für zwei Stunden.

Die nächste Kollektivvertrags-Verhandlungsrunde findet am Donnerstag, 30. November statt. „Die Hoffnung ist groß, dass die Verhandlungen dann abgeschlossen werden, denn alle wollen die stille Adventszeit genießen können“, sagt der Betriebsratsvorsitzende.

Mehr zu lesen: Metaller: Streiks werden „vertieft“ 


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