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Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege im Pyhrn-Eisenwurzen: Anzahl der Auszubildenden innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppelt

Sophie Kepplinger, BA, 10.01.2025 11:27

REGION KIRCHDORF-STEYR. Von 326 auf 1.031 stieg die Zahl der Ausbildenden an allen neun Schulstandorten der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) in den letzten fünf Jahren – das ist mehr als dreimal so viel. Alleine an den zwei Schulen am Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum in Kirchdorf und Steyr stieg die Zahl von 78 auf 179 – das entspricht mehr als einer Verdoppelung.

  1 / 2   Durch die Ausbildung "Pflegestarter*innen" können junge Menschen bereits ab 15 Jahren in die Ausbildung einsteigen. (Foto: OÖG)

Absolvierten im Jahr 2019 78 Menschen eine Pflegeausbildung an den Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege am Phyrn-Eisenwurzen Klinikum, so stieg die Zahl von Jahr zu Jahr an. Zum Stichtag im Oktober 2024 zählten diese zwei Schulstandorte bereits 179 Auszubildende; die 17 Berufsfindungspraktikanten nicht mitgezählt.

Phyrn-Eisenwurzen-Region: Zahl der Auszubildenden mehr als verdoppelt

„Unsere Ausbildungen orientieren sich sowohl an den Bedürfnissen der Auszubildenden als auch an denen der Gesellschaft. In den letzten Jahren haben wir nicht nur eine erfreuliche Steigerung bei der Zahl unserer Auszubildenden erreichen können, sondern auch die Zahl unserer Ausbildungen sowie Ausbildungsmodelle haben sich deutlich vergrößert. Hier möchte ich als Beispiel unser Erfolgsmodell 'Pflegestarter*innen' oder die noch relativ junge Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz erwähnen“, erklärt Martina Bruckner, Leiterin der OÖG-Schulen. „Um die Ausbildungen auch jenen zu ermöglichen, für die eine Vollzeitausbildung nicht möglich ist, werden unterschiedliche Ausbildungen auch in Teilzeit oder in einer berufsbegleitenden Variante angeboten. So lassen sich Ausbildung und Familien- und Berufsleben optimal kombinieren“, so Bruckner.

Größte Spitalsträgerin in Oberösterreich

Die Oberösterreichische Gesundheitsholding gilt mit ihren Regionalkliniken und dem Kepler Universitätsklinikum nicht nur als größte oberösterreichische Spitalsträgerin, sondern mit den neun Schulstandorten und der Beteiligung an der FH Gesundheitsberufe OÖ auch als größte Ausbildnerin in Sachen Gesundheits- und Krankenpflege. „Mit vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten sorgen wir für einen hochqualifizierten Pflegenachwuchs für unsere eigenen Kliniken und darüber hinaus für ganz Oberösterreich. Innovative Ausbildungsmodelle garantieren, dass alle Modelle von der Ausbildung ab 15 Jahre bis zum Pflege-Bachelor an der FH Gesundheitsberufe OÖ durchgängig möglich sind“, so Karl Lehner, Mitglied der Geschäftsführung der OÖ Gesundheitsholding.

Hohe Übernahmequote in Gesundheitsberufen

Mit einer Übernahmequote von rund 50 Prozent, startet etwa die Hälfte der Absolventen der OÖG-Schulen die berufliche Laufbahn in den Regionalkliniken der OÖ Gesundheitsholding oder im Kepler Universitätsklinikum selbst. Die zweite Hälfte ist eine besonders wichtige Verstärkung für die Pflege im Langzeitpflegebereich, in Reha-Einrichtungen, in anderen Kliniken oder auch im niedergelassenen Bereich. „Wir arbeiten für ein großes Ziel. Dafür, dass die Menschen in unserem Land gesund und gut leben können. Heute - und bis ins hohe Alter. Mit der demografischen Entwicklung im Blick müssen wir alles tun, um sogar noch mehr Menschen für den schönen und sinnstiftenden Beruf der Pflege zu begeistern“, betont Gesundheitsreferentin LH-Stv.in Christine Haberlander (ÖVP).


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