Kirchdorf zuerst, ganz OÖ folgt: Auftakt der Mehr-Energie-Tour abgeschlossen
BEZIRK. Der Bezirk Kirchdorf bildete den Auftakt der oberösterreichweiten „Mehr-Energie-Bezirkstour“ von SP-Landesparteivorsitzendem Martin Winkler. Mit Besuchen in Klaus, Kirchdorf, Micheldorf und Schlierbach sowie Gesprächen mit Bürgern, Gemeinden und Betrieben ist die Tour durch den Startbezirk nun abgeschlossen.

In Klaus und Kirchdorf tauschte sich SP-Chef Winkler unter anderem mit Bürgermeister Rudolf Mayr sowie Bürgermeister Markus Ringhofer und Vizebürgermeister Stipo Luketina aus. Thema war vor allem die finanzielle Lage der Gemeinden. Winkler verwies darauf, dass ein großer Teil der Ertragsanteile über Landesumlagen wieder an das Land zurückfließe. Eine Angleichung an den Bundesschnitt würde den Gemeinden laut seinen Angaben mehr finanziellen Spielraum für Bauprojekte, Kinderbetreuung und Arbeitsplätze bringen.
Betriebs- und Museumsbesuch in Micheldorf
In Micheldorf besuchte Winkler die RIKA Innovative Ofentechnik GmbH. Das Familienunternehmen produziert Öfen für den europäischen Markt. Winkler betonte die Bedeutung solcher Betriebe für Beschäftigung und Wertschöpfung im Bezirk.
Beim anschließenden Energiestammtisch mit regionalen Vertretern von Energiegemeinschaften ging es um hohe Strompreise und regionale Lösungen. Diskutiert wurden unter anderem Kombikraftwerke aus Wind- und Photovoltaikanlagen, um Energie regional zu erzeugen und Preise langfristig stabil zu halten.
Mit SP-Bezirksparteivorsitzendem und Micheldorfs Bürgermeister Horst Hufnagl besuchte Winkler außerdem das Sensenschmiedemuseum. Hufnagl zeigte sich erfreut über den Tourauftakt im Bezirk: „Kirchdorf hat gezeigt, wie viel Potenzial in der Region steckt.“
Gespräche über Gesundheit und Versorgung
Bei Hausbesuchen in Kirchdorf standen persönliche Anliegen im Mittelpunkt. Viele Bürger sprachen laut Winkler die steigenden Lebenshaltungskosten und die medizinische Versorgung an. Er betonte, dass eine wohnortnahe hausärztliche Betreuung und angemessene Wartezeiten im Krankenhaus wichtig seien.
Abschluss in Schlierbach
Den Abschluss bildete ein Besuch in der SPES Zukunftsakademie in Schlierbach. Dort informierte sich Winkler über nachhaltige Projekte und regionale Wirtschaftsmodelle. Im Austausch mit Verantwortlichen der Einrichtung ging es um konkrete Ansätze für Gemeinden im ländlichen Raum.


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