MINT-Region Traunviertel vernetzt Bildung und Wirtschaft für die Fachkräfte von morgen
REGION TRAUNVIERTEL/KIRCHDORF. Beim vierten Jahrestreffen der MINT-Region Traunviertel im Technologie- und Innovationszentrum (TIZ) Kirchdorf stand die gemeinsame Zukunft von Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt. Vertreter aus Kindergärten, Schulen, Unternehmen, Gemeinden und Bildungseinrichtungen diskutierten darüber, wie Kinder und Jugendliche frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (“MINT“-Fächer) begeistert werden können.

Ziel der MINT-Region ist es, eine durchgängige Bildungskette vom Kindergarten bis zur Arbeitswelt zu schaffen. In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen aufgebaut und regionale Netzwerke gestärkt werden.
„MINT beginnt dort, wo Kinder Fragen stellen, Dinge ausprobieren und ihre Umwelt entdecken“, betonte Matthäus Radner, Koordinator der MINT-Region Traunviertel. Gerade frühe Erfahrungen seien entscheidend, um Interesse und Begeisterung für technische und naturwissenschaftliche Themen nachhaltig zu fördern.
„MINT braucht Herz“
Vor allem die Rolle von Mädchen und Frauen im MINT-Bereich wurde thematisiert. Die Förderung technischer Interessen und Berufsperspektiven sei ein wichtiger Schritt, um junge Menschen für zukunftsorientierte Ausbildungs- und Karrierewege zu gewinnen.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Ariane Herzog, Vorständin für Produktion und Technik der Salinen Austria AG. Sie zeigte anhand ihres eigenen Werdegangs, dass technische Kompetenz, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein wichtige Grundlagen für erfolgreiche Innovation sind. Ihre Botschaft: „MINT braucht nicht nur Verstand, sondern auch Herz.“
Eine Region arbeitet gemeinsam an der Zukunft
Die MINT-Region Traunviertel verbindet den Raum von Gosau bis Enns sowie von Buchkirchen bis Spital am Pyhrn und versteht sich als Plattform für Zusammenarbeit und Austausch. Beim Jahrestreffen wurde deutlich: Nur gemeinsam lassen sich die Fachkräfte von morgen entwickeln und die Chancen der Zukunft nutzen.


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