Kirchdorfer Sauna bleibt auch kommende Saison geschlossen
KIRCHDORF/KREMS. Die Sauna im Kirchdorfer Hallenbad bleibt auch in der Saison 2026/2027 geschlossen. Grund dafür sind die laufenden Bauarbeiten und notwendige Überlegungen zur künftigen Nutzung und zum Betrieb. Mittelfristig soll ein Gesamtnutzungskonzept für Hallenbad und Sauna erarbeitet werden.

Der Betrieb der Sauna war bereits in der Saison 2025/2026 ausgesetzt worden. Grundlage dafür war ein einstimmiger Beschluss des Stadtrats. Zuletzt verursachte die Sauna laut Stadt einen Betriebsabgang von mehr als 10.000 Euro pro Saison. Bereits 2015 hatte der Landesrechnungshof den geringen Deckungsgrad kritisiert und die dauerhafte Einstellung des Saunabetriebs empfohlen.
Stadt will Nutzung und Betrieb neu ordnen
Im zuständigen Ausschuss für Sport und Freizeit wird nun über eine künftige Nutzung beraten. Dabei geht es unter anderem um Räumlichkeiten, die derzeit wenig genutzt werden. Auch Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollen betrachtet werden.
„Hier gilt es unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen: so sollen etwa Räumlichkeiten, die derzeit eine Mindernutzung aufweisen, künftig besser genutzt werden. Auch die Öffnungszeiten und die Eintrittspreise sind Themen, die im Rahmen der Überlegungen diskutiert werden“, erklärt Stadtrat Michael Feldmann, Obmann des Ausschusses für Sport und Freizeit.
Bedürfnisse der Bevölkerung werden erhoben
Einbezogen werden sollen auch die Bedürfnisse der Kirchdorfer Bevölkerung und der Saunagemeinschaft. Diese umfasst knapp 40 Dauerkartennutzer. Sie sorgten zuletzt für mehr als 80 Prozent der Saunaeintritte.
Die Ergebnisse der Erhebungen werden im Ausschuss für Sport und Freizeit ausgewertet und anschließend in die weiteren Beratungen einbezogen. Auch bauliche Anpassungen können dabei Thema werden. In weiterer Folge könnte dafür ein Architekt mit der Planung beauftragt werden.
Gesamtkonzept für Hallenbad und Sauna
Ziel ist ein Gesamtnutzungskonzept für Hallenbad und Sauna. Darin sollen Maßnahmen zur besseren Nutzung und zum wirtschaftlicheren Betrieb festgelegt werden. „Zielsetzung ist die Erstellung eines Gesamtnutzungskonzepts, das unterschiedliche Maßnahmen zur Optimierung der Nutzung und des Betriebs von Hallenbad und Sauna umfasst, um den Betrieb der Sauna mittelfristig auch betriebswirtschaftlich darstellen zu können“, sagt Bürgermeister Markus Ringhofer (SPÖ).








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