Land OÖ unterstützt Frauenberatungsstelle Berta in Kirchdorf mit fast 98.000 Euro
KIRCHDORF/KREMS. Die Frauen- und Mädchenberatungsstelle BERTA wird im Jahr 2026 mit insgesamt 97.557 Euro vom Frauenreferat des Landes Oberösterreich unterstützt. Davon fließen 47.861 Euro in den laufenden Betrieb der Beratungsstelle und 49.696 Euro in die Betreuung und Sachkosten der Frauenübergangswohnung.

BERTA begleitet seit 2007 Frauen und Mädchen aus dem Bezirk Kirchdorf/Krems in unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Beratungsstelle bietet kostenlose und vertrauliche Unterstützung für Frauen aller Altersgruppen.
Das Angebot umfasst psychosoziale Beratung, Entlastungs- und Krisengespräche sowie begleitende Beratung. Auch bei rechtlichen Fragen zu Scheidung, Obsorge, Unterhalt, Alimenten oder Erbrecht erhalten Frauen Unterstützung.
Geschützter Wohnraum auf Zeit
Zusätzlich gibt es im Bezirk Kirchdorf eine Frauenübergangswohnung. Auch im Bezirk Steyr-Land steht eine solche Wohnung zur Verfügung. Sie bietet Frauen, die belastende oder gewaltgeprägte Konflikt- und Beziehungssituationen verlassen möchten, einen geschützten Wohnraum auf Zeit.
Die Bewohnerinnen können dort bis zu sechs Monate bleiben und werden während dieser Zeit professionell begleitet.
Unterstützung durch das Land
„Unsere Frauenberatungsstellen leisten einen extrem wichtigen Beitrag für Mädchen und Frauen in Oberösterreich“, sagt Frauenreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP). Sie dankt der Geschäftsführerin und ihrem Team für ihr Engagement.
In Oberösterreich werden insgesamt 23 Frauenberatungsstellen durch das Frauenreferat des Landes Oberösterreich gefördert. Sie arbeiten unter anderem mit Sozialeinrichtungen, Vertrauensanwältinnen, Gewaltschutzzentren, Frauenhäusern und Kinderschutzeinrichtungen zusammen.
Neben der persönlichen Beratung gibt es auch die kostenlose und anonyme Online-Frauenberatung Oberösterreich. Das Angebot richtet sich an Frauen und Mädchen, die ihre Anliegen schriftlich formulieren möchten oder nicht persönlich zu einer Beratungsstelle kommen können.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden