Quereinsteigerinnen aus Pettenbach drehen die Logik des Supermarktes um
PETTENBACH. Auf einem Hektar Acker und in drei Gewächshäusern wächst bei Almgrün mehr als nur Bio-Gemüse.

Was passiert, wenn Menschen nicht nur Kunden, sondern Teil der Landwirtschaft werden? Bei den Tagen der offenen Türen von „Appetit auf Gutes“ zeigte sich: Es entsteht Beziehung. Zu den Lebensmitteln, zu den Menschen, die sie anbauen und zur Region.
Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder besuchte die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) Almgrün in Pettenbach und machte sich ein Bild davon, wie aus Quereinsteigerinnen Pionierinnen für regionales, bio-faires Gemüse wurden. „Hier wird nicht nur Gemüse angebaut, hier wird Zukunft gepflanzt“, sagt der Grüne Landesrat.
Michaela Jancsy und Reingard Prohaska zeigen, wie vielfältig Landwirtschaft sein kann, wenn sie nicht für den anonymen Markt, sondern für die Region produziert. Die Quereinsteigerinnen haben mit Almgrün nicht nur einen Betrieb aufgebaut, sondern auch eine Gemeinschaft.
Kein Abo-Modell
Solidarische Landwirtschaft dreht die Logik des Supermarkts um: Statt Lebensmittel zu kaufen, von denen niemand weiß, woher sie kommen, sichern sich Konsumenten für eine Saison die Ernte eines Betriebs und erhalten im Gegenzug frisches, saisonales Gemüse direkt vom Feld.
„Das ist kein Abo-Modell, das ist eine Partnerschaft“, erklärt Kaineder. „Hier weiß man wieder, wer das Essen anbaut, wie es angebaut wird und dass es fair zugeht für die Menschen und für die Natur.“
„Appetit auf Gutes“
Seit Jahren unterstützt „Appetit auf Gutes“ – eine Kooperation von Klimabündnis OÖ und Bio Austria – Initiativen wie Almgrün dabei, lokale Lebensmittelkreisläufe aufzubauen.
Mehr Infos: appetitaufgutes.at








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