Umweltlandesrat Kaineder besucht Schnelladestelle in Wartberg
WARTBERG AN DER KREMS. Die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) Kremstal betreibt seit Oktober drei Ladestellen in Wartberg. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder besuchte die Schnellladestelle in der Kilianstraße.

Die weiteren Ladestellen befinden sich am Kirchenplatz und in der Kremswiese. Mitglieder der EEG Kremstal laden ab 25 Cent je Kilowattstunde. Laut Verein kosten 100 Kilometer damit rund 4,50 Euro, mit einem Benzinauto etwa 14,50 Euro.
„E-Mobilität darf kein Luxus sein. Gerade am Land, wo das Auto zum Alltag gehört, zeigen wir, dass klimafreundliches Fahren auch günstiger ist“, sagt Franz Wagenleitner, Kassier und Projektleiter der EEG Kremstal.
Speicher ermöglicht schnelles Laden
An der Schnellladestelle in der Kilianstraße sind Ladesäule und Batteriespeicher in einer Einheit verbunden. Der Speicher lädt laufend mit geringer Leistung aus dem Netz und gibt die Energie beim Laden gebündelt ab. So sind bis zu 150 Kilowatt Ladeleistung bei einem Netzbezug von 30 Kilowatt möglich. Ein Ausbau des Netzanschlusses entfällt.
Das System wird von Kreisel Electric in Rainbach im Mühlkreis entwickelt und gebaut. Kaineder sagte dazu: „Hier sieht man, wie Energiewende vor Ort funktioniert: Technik aus Oberösterreich, Strom aus der Region und eine Lösung, die das Netz nicht überfordert. Solche Ideen brauchen wir im ganzen Land.“
Sozialtarif für befreite Haushalte
Die Mitgliedschaft bei der EEG Kremstal ist beitragsfrei. Der Verein arbeitet ohne Gewinn. Haushalte mit einer Befreiung vom Beitrag für den Österreichischen Rundfunk (ORF) erhalten seit April 2026 einen Sozialtarif. Bei Energiestammtischen gibt der Verein Wissen an Bürger weiter.
Kaineder regte bei seinem Besuch an, dass sich die EEG Kremstal um den Oberösterreichischen Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit bewirbt.








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