Bildung ist Basis für den Frieden
KLAFFER. An einer friedlichen Zukunft für den Kontinent arbeiteten 56 Jugendliche bei einer internationalen Jugendbegegnung im Mühl-fun-viertel.

Was ist Frieden? Was sind Menschenrechte? Was bedeutet es, in Frieden zu leben? Zwei Wochen lang stellten sich die Teilnehmer aus sieben europäischen Ländern solchen Fragen. Der innere Frieden oder der Frieden in der eigenen Familie wurde dabei ebenso behandelt, wie Frieden in der Welt.
Um die Wichtigkeit des Themas auch emotional berührbar zu verstehen, besuchten die Jugendlichen das ehemalige Konzentrationslager in Mauthausen. Dort gab es für die Teilnehmer auch ein Schulabschluss-Zeltcamp, bei dem sie den österreichischen Kindern die Ergebnisse der Jugendbegegnung näher brachten - kindgerecht mit einer Zeichenstation, Tanzen, Traumreise oder einem Improvisationstheater.
Martin Kraschowetz, der Vorsitzende der Kinderfreunde Mühlviertel, ist von solchen Begegnungen überzeugt: „Europa braucht die Vision einer positiven, für alle friedlichen Zukunft. Es ist von hoher Wichtigkeit, dass die Teilnehmer dieses Verständnis mit nach Hause in ihre Heimatländer nehmen und dort weiter verbreiten. Gemeinsam, als große Familie, können wir eine gerechtere Welt schaffen - nicht mit Grenzzäunen oder Hassbotschaften.“


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