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KLAFFER. Kalt, windig und anstrengend war für Norbert Sonnleitner der jüngste Gipfelsieg: Er stand auf dem 7.546 Meter hohen Muztagh Ata in Westchina. Aber „es geht noch mehr“, ist er überzeugt und schmiedet bereits neue Pläne.

Norbert Sonnleitner auf dem 7.546 Meter hohen Gipfel Foto: Sonnleitner
  1 / 4   Norbert Sonnleitner auf dem 7.546 Meter hohen Gipfel Foto: Sonnleitner

Als Botschafter für die Feuerwehr Klaffer nahm Sonnleitner wieder einige Strapazen auf sich, um auf dem Gipfel mit dem FF-Leiberl zu posieren. Dieses Mal hatte er sich den Muztagh Ata, den „Vater der Eisberge“, in Westchina vorgenommen. Vier Wochen war er dafür in Kirgisistan unterwegs, etwa 18 Tage davon am Berg. „Die Akklimatisation ist bei dieser Höhe das Wichtigste“, berichtet der leidenschaftliche Bergfex. Drei Basislager wurden dazu eingerichtet.

Alleine im Hochlager

„Zwei Tage hab ich im Hochlager auf 6.800 Meter verbringen müssen, weil das Wetter nicht gepasst hat. Aber ich wusste, wenn ich wieder runter gehe, hab ich nicht die Kraft, wieder raufzumarschieren“, erzählt Sonnleitner. Am nächsten Tag hat er es dann mit einem Wiener Bergkollegen bis ganz nach oben geschafft.

Minus 35 Grad am Gipfel

„Am Gipfel nimmt man sich so viel vor. Aber wir konnten nur ganz kurz oben bleiben, weil es zu kalt war“, spricht er die minus 35 Grad bei eisigem Wind an. Ein paar Bilder hat er trotzdem machen können. Sein Resmüee, nachdem vier der sechs Teilnehmer der Expedition den Gipfel erklommen haben: „Der Berg ist so riesig, wir haben ihn alle unterschätzt.“

Bei den anstehenden Bergmessen im Herbst wird er sich neue Ziele suchen. Er denkt etwa an den Cho Oyu in Nepal - mit 8.201 Metern der sechsthöchste Berg der Welt, den er zu seinem 60. Geburtstag bezwingen will.


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