Junge Ideen gegen die moderne europäische Armut
KLAFFER/ROHRBACH-BERG. Armut ist auch innerhalb der EU ein weit verbreitetes, wenngleich auch ein eher verstecktes Problem. Um Strategien gegen die moderne Armut zu entwickeln, sind seit Samstag Jugendbetreuer aus sieben Ländern Europas zu Gast im Mühl-fun-viertel.

In Österreich können rund 230.000 erwerbstätige Personen von ihrem Gehalt nicht mehr leben (laut Armutsbericht 2014). Vordergründig geht es bei dem Begriff der Armut also um den Mangel an Geld. Es gibt aber auch Verluste im sozialen und kulturellen Kapital, die insbesondere im Jugendalter bedeutend sind und die weitreichende Folgen für die Jugendarbeit haben.
Darum treffen sich einmal mehr Jugendbetreuer aus Österreich, Litauen, Griechenland, Italien, Türkei, Rumänien, Bulgarien und Serbien in Klaffer. Angeleitet von einem erfahrenen Team der Kinderfreunde Mühlviertel arbeiten sie an neuen Ideen für die Armutsprävention und die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in ihren eigenen Ländern. Die Jugendarbeiter bekommen auch Möglichkeiten und Werkzeuge zur Aufarbeitung von jugendlichen Schicksalen. Als Multiplikatoren nehmen die Gäste dann das neu erworbene Wissen und die neuen Perspektiven mit nach Hause und geben sie an betroffene Jugendliche weiter.
Auftritt in der Villa Sinnenreich
Die künstlerischen Ergebnisse des Projektes werden öffentlich in der Villa Sinnenreich in Rohrbach-Berg ausgestellt. Am Freitag, 30. Oktober , findet um 17 Uhr die Abschlusspräsentation statt.


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