Bildungsinitiative für Landwirte rund um die Grünland-Bewirtschaftung gestartet
KLAUS/BEZIRK KIRCHDORF. Die Landwirte der Region beschäftigen sich intensiver mit der Grünlandnutzung. Nun wird eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit pflanzenbaulichen Grundlagen und der optimalen Versorgung des Grünlands beschäftigt.

Im Bereich des Grünlands stehen die Landwirte vor massiven Herausforderungen. Die Trockenheit und der Engerling setzen den Futterflächen in Oberösterreich, speziell auch im Bezirk Kirchdorf, zu. Wichtig ist, das Grünland mit entsprechenden Nährstoffen zu versorgen, denn „aus nix wird nix“, wie der Grünlandreferent der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Peter Frühwirth, betont. Durch den Verzicht auf Mineraldünger sind viele Flächen mit Phosphor und Stickstoff unterversorgt. Kommen dann noch Wassermangel oder Engerling hinzu, wird die Pflanze in Stress versetzt.
Bildungsinitiative gestartet
Durch die Initiative der Landwirtschaftskammer Oberösterreich gemeinsam mit den Maschinenringen wird eine Bildungsinitiative geschaffen. „Uns ist wichtig, den Bauern Werkzeuge in die Hand zu geben, damit sie ihre Grünlandflächen nachhaltig und erfolgreich bewirtschaften können“, betont der Obmann der Bezirksbauernkammer Kirchdorf Andreas Ehrenhuber. Arbeitsgruppe trifft sichIm Rahmen der Bildungsinitiative Grünland „BIGL“ wird eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, die sich fünfmal trifft. Die Landwirte werden auf pflanzenbauliche Grundlagen hingewiesen und für jeden Betrieb wird ein „abgestufter Wiesenplan“ erstellt. Die Anmeldung erfolgt bis 15. Jänner bei der Landwirtschaftskammer Kirchdorf Steyr unter Tel.: 050/69023900 oder per E-Mail an kirchdorf.steyr@lk-ooe.at.


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