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Der Klein-Pöchlarner Rindfleischberg beheimatet eine immense Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Ein Naturlehrpfad als LEADER-Projekt erzählt von der Artenvielfalt sowie dem Weinbau, der vor 150 Jahren stattfand.

  1 / 4   Bei der Eröffnung des LEADER-Projektes am Rindfleischberg: Wissenschaftler Wolfgang Tiefenbrunner, Leaderregionsmanager Thomas Heindl, Karin Schmid (eNU), Landschaftsplaner Reinhard Kraus und Klein-Pöchlarns Bürgermeister Johannes Weiß. Foto: Anna Faltner/Leaderregions

Mehr als 20 Exkursionen in niederösterreichische Naturschutzgebiete fanden anlässlich der „Woche der Artenvielfalt“ statt. Ein Ziel für viele Naturinteressierte war der Hausberg der Klein-Pöchlarner: der Rindfleischberg. Durch eine LEADER-Förderung konnten dort ein Naturlehrpfad errichtet sowie eine dazugehörige Broschüre gedruckt werden. Das LEADER-Projekt wurde bei der Wanderung von Bürgermeister Johannes Weiß feierlich eröffnet.

„Kostbarkeiten, die erhalten bleiben müssen“  

Woher die Idee für das Projekt kam? Egal ob Osterluzei, Sommer-Adonisröschen, wilde Orchideen oder die verschiedensten Falter – der Rindfleischberg beheimatet eine immense Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. „Das sind Kostbarkeiten, die unbedingt erhalten bleiben müssen“, betont Landschaftsplaner Reinhard Kraus, der für die Umsetzung des Projektes verantwortlich ist. Bis vor etwa 150 Jahren wurde am Rindfleischberg noch Weinbau betrieben, die für den Weinbau typischen Tiere und Pflanzen sind bis heute geblieben.Nach dem Projektstart vor zwei Jahren wurden die Wiesenstücke vor der Verbuschung befreit, anschließend die Informationstafeln und Wege errichtet. Auch einige Steinmauern von damals wurden rekonstruiert und sind wieder auf den Berg zurückgekehrt. Übrigens: Die Gemeinde Klein-Pöchlarn und die Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau arbeiten bereits an einem Folgeprojekt.


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