Welcher Referent soll‘s denn sein? – Familiennetzwerk rüstet sich für 2021
KLEINZELL. Mit dem Vortrag von Pater Anselm Grün Ende Jänner begann und endete zugleich im vollbesetzten Centro das Familiennetzwerk-Jahr 2020. Jetzt macht man sich bereits Gedanken über 2021 und lädt Tips-Leser ein, sich daran zu beteiligen.

Warum die weiteren geplanten Veranstaltungen des Familiennetzwerks Mühltal ins Wasser fallen, ist natürlich dem Corona-Virus geschuldet. „Die Herausforderungen rund um Covid-19 erschweren unsere Planungen, auch was die Verpflichtung der Künstler fürs große Familienfest auf der Donauwies“n am letzten Sonntag der Sommerferien im Wikingerdorf Exlau betrifft“, berichtet Netzwerkleiterin Roswitha Öhler. Erstmals muss dieses beliebte Fest, das heuer zum 16. Mal stattgefunden hätte, deshalb abgesagt werden. Genauso das Spiele.Fest mit über 500 Spielen im Herbst. „Aber die vielen Ideen von heuer gehen für 2021 nicht verloren“, macht das ganze Team deutlich. Vertreten sind im Familiennetzwerk übrigens die Gemeinden Kleinzell, Kirchberg, St. Martin, St. Ulrich, Niederwaldkirchen, Neufelden und Altenfelden.
Renommierte Vortragende
Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat sich das Familiennetzwerk mit der jährlichen Einladung von renommierten Vortragenden im Bezirk einen guten Namen gemacht. Erziehungsberater Jan-Uwe Rogge machte den Anfang und ist seither mehrmals in der ausverkauften Kleinzeller Mehrzweckhalle aufgetreten. Zu Gast waren außerdem die Psychotherapeuten und Autoren Julia Onken und Mathias Jung, Suchtexperte Primar Kurosch Yazdi, Bildungsexpertin Donata Elschenbroich, Erziehungswissenschafterin Charmaine Liebertz, Psychologin und Viktor-Frankl-Preisträgerin Boglarka Hadinger, Jugendforscherin Beate Großegger sowie Benediktinerpater Anselm Grün, der heuer bereits zum vierten Mal auf Einladung des Familiennetzwerkes ins Centro kam. Auch waren unter anderen die bekannte Kinderliedermacherin Mai Cocopelli mit Band und Märchenerzähler Folke Tegetthoff Gäste im Familiennetzwerk.
Vorschläge einschicken
Und wer soll nun im nächsten Jahr kommen? Das liegt auch in den Händen der Zuhörer, verrät Roswitha Öhler: „Wir möchten für nächstes Jahr die Auswahl umdrehen und unser Publikum fragen, wer als Wunschreferent zu uns in den Bezirk kommen soll.“ Das Familiennetzwerk-Team freut sich auf interessante Vorschläge, die einfach per Mail an office@familiennetzwerk.org eingeschickt werden können.


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