Kleinzell stellt sich der Herausforderung Zuzug
KLEINZELL. Von der vielzitierten Landflucht ist in Kleinzell keine Spur. Im Gegenteil: Hier freut man sich über regen Zuzug, der allerdings auch Herausforderungen mit sich bringt. Diesen stellt sich die Gemeinde mit einem Bürgerbeteiligungsprozess.

„Zukunft gemeinsam gestalten“ lautet das Motto der Kleinzeller. Denn die ganze Bevölkerung ist eingeladen, sich in den kommenden Monaten aktiv an der Weichenstellung für eine gute, enkeltaugliche Zukunft zu beteiligen. Bei einem Agenda 21-Prozess wird in verschiedenen Workshops und Veranstaltungen ein Zukunftsprofil für den Ort entwickelt, das der Gemeindepolitik Orientierung für die nächsten Jahre geben soll. Anschließend wird das örtliche Entwicklungskonzept samt Flächenwidmungsplan überarbeitet. Denn die größten Herausforderungen des Wachstums in Kleinzell liegen in den Bereichen Infrastruktur, Bauen und Wohnen, Fächenverbrauch und Zusammenleben.
Kernteam macht sich ans Werk
Als erster Schritt hat sich jetzt ein Kernteam gefunden, das sich um diesen Zukunftsprozess annimmt und als Schnittstelle zwischen Gemeinde, Politik und Bevölkerung wirkt. Nun werden gemeinsam die ersten Anlässe im Ort geplant, bei denen alle mitdenken, mitdiskutieren und mitgestalten können. Bürgermeister Klaus Falkinger blickt auf jeden Fall zuversichtlich in die Zukunft: „Wir sind eine sehr engagierte Gemeinde mit vielen aktiven Bürgerinnen und Bürger, denen unser Ort am Herzen liegt. Darum glaube ich, es wird sehr spannend, gemeinsam ein Zukunftsbild für unseren Ort zu entwickeln“, freut er sich auf den kreativen Austausch mit seiner Bevölkerung.


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