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KLEINZELL. Als Gemeinde mit dem größten Zuzug im Bezirk, muss auch die Infrastruktur in Kleinzell mit dem Wachstum Schritt halten.

  1 / 2   Von den 48 Bauparzellen auf der Edwiese sind mehr als die Hälfte bebaut bzw. Häuser im Entstehen. Im Herbst wird die Gemeinde dort die Siedlungsstraße asphaltieren. Foto: Gemeinde Kleinzell

Kommt man derzeit nach Kleinzell merkt man, dass sich einiges tut in der Gemeinde. Denn nicht nur das neue Feuerwehrhaus ist so gut wie fertig, auch am Ortsplatz ist der Bagger angerollt. „Unser Ortsplatz erblüht“, verrät Bürgermeister Klaus Falkinger und weist auf die Maßnahmen zur Verschönerung und Belebung des Ortskerns hin. Neue Sitzgelegenheiten beim Brunnen entstehen, Blumentröge werden bepflanzt und der Zugang zum Pfarrergarten wird geöffnet. Bis zum 7. September, wenn die Kleinzeller Kulturtage starten, soll alles fertig sein.

Beim Agenda 21-Prozess, bei dem die Bevölkerung intensiv in die Zukunftspläne der Gemeinde eingebunden wird, wurde zudem immer wieder der Wunsch nach einem Nahversorger laut. Diesem wird die Gemeinde gemeinsam mit den Artegra Werkstätten aus Altenfelden gerecht: Im Herbst 2020 soll ein Lebensmittelgeschäft im alten Feuerwehrhaus eröffnet werden, in dem Menschen mit Beeinträchtigung einen Arbeitsplatz finden (Tips berichtete).

130 neue Hauptwohnsitze

Durch die wachsende Einwohnerzahl, die von rund 1.470 im Jahr 2012 auf aktuell 1.600 gestiegen ist, stößt auch der Hochbehälter an die Grenzen seiner Kapazität. „Das Fassungsvermögen wird bis Ende des Jahres auf 350 m3 erweitert“, informiert der Bürgermeister.

Bedarfsgerechte Kinderbetreuung

Ein Nachrüsten ist außerdem bei der Kinderbetreuung notwendig. Diese wird laufend verbessert und jährlich dem Bedarf der Eltern entsprechend gestaltet, betont Vizebürgermeisterin Stefanie Zauner. An der Volksschule wird pädagogische Nachmittagsbetreuung angeboten, für die knapp 50 Kinder angemeldet sind. Dazu gibt es den Mittagstisch, der von allen Volksschülern genutzt werden kann.


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