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KLEINZELL. Zehn Jahre nachdem Kleinzell als eine der ersten Gemeinden im Bezirk Rohrbach als „Familienfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet wurde, wurde die gelebte Familienfreundlichkeit erneut bestätigt.

Bundesministerin Ines Stilling, Projektleiterin Roswitha Öhler, Bürgermeister Klaus Falkinger, Kindergartenleiterin Renate Praher und Vizebürgermeisterin Stefanie Zauner (v.l.) bei der Zertifikatsverleihung in Wien. Foto: Harald Schlossko

Familienministerin Ines Stilling und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl überreichten das „Erweiterte Zertifikat Familienfreundliche Gemeinde“ sowie das Unicef-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“. Bürgermeister Klaus Falkinger ist stolz: „Die Zertifizierung zur Kinder- und Familienfreundlichkeit in unserer Gemeinde unterstreicht die Lebensqualität und unser Bemühen rund um die Familien. Der Auditprozess hat viele positive Effekte für Kleinzell gebracht.“

Alle Generationen sind Gewinner

Dem kann Projektleiterin Roswitha Öhler nur zustimmen: „Im Team haben wir das bestehende Angebot an Familienfreundlichkeit über den Zeitraum von über zehn Jahren evaluiert, den Bedürfnissen angepasst und mit neuen Maßnahmen ein Mehr an Familienfreundlichkeit erreicht. Alle Generationen sind Gewinner einer nachhaltigen Weiterentwicklung der Familienfreundlichkeit in der Gemeinde.“ Kleinzell als zuzugsstärkste Gemeinde kann vor allem bei jungen Familien punkten.

Lebensraum Gemeinde stärken

Insgesamt haben mehr als 530 Gemeinden österreichweit am Audit „Familienfreundliche Gemeinde“ teilgenommen. Somit profitieren bereits über 2,5 Millionen Bürger, also ein Drittel der Gesamtbevölkerung, von den familienfreundlichen Maßnahmen. „Als strategisches Planungs-, Controlling- und Evaluierungskonzept hilft das Audit dabei, den Wirtschafts- und Lebensraum Gemeinde zu stärken. Mit aktiver Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen und Generationen werden auf dieser Ausgangsbasis weitere Verbesserungen entwickelt. Außerdem stärkt der Auditprozess das Wir-Gefühl und das führt dazu, dass sich Bürger noch besser mit ihrem Arbeits-, Wohn-, und Lebensort identifizieren können“, meinte Bundesministerin Ines Stilling bei der Verleihung.


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