Rainer Martl krönte sich unverhofft zum Staatsmeister im Sackrutschen
KOLLERSCHLAG/WIEN. Rainer Martl ist neuer Staatsmeister im Sackrutschen. Völlig unverhofft holte er sich den Titel im Wiener Prater, wo die Staatsmeisterschaften am Toboggan zum sechsten Mal über die Bühne gingen.

„Das ist eine tolle Geschichte, damit hätte ich nie gerechnet“, kommentiert Rainer Martl (29)seinen Sieg bei den Staatsmeisterschaften im Sackrutschen, die im Wiener Prater über die Bühne gingen. Dass diese überhaupt stattfinden haben Martl und seine Freunde vorher gar nicht gewusst: Um der österreichische Fußball-Nationalmannschaft die Daumen zu drücken, fuhren sie nach Wien. Die Zeit bis zum Anpfiff verbrachten sie im Prater und entdeckten bei ihrer Besichtigungstour, dass beim Sackrutsch-Turm die Staatsmeisterschaften über die Bühne gingen. „Ich rutschte einfach so hinunter und legte eine Spitzenzeit hin. Dann hat man mich überredet, an den Staatsmeisterschaften teilzunehmen“, schildert der technische Angestellte seinen Weg zum Titel. Nach zwei Läufen war er schließlich eine Zehntel Sekunde vor der Konkurrenz an der Spitze des Feldes. Neben Ruhm und Ehre erhielt Martl auch noch 1000 Euro Preisgeld. Nächstes Jahr will der Kollerschläger wieder antreten und seinen Titel verteidigen.


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