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KOLLERSCHLAG. Die bisherige Freibad-Saison ist im „Kollerado“, wie das Bad in Kollerschlag heißt, gut über die Bühne gegangen. Auch wenn es auf der roten Liste steht, will die Gemeinde es erhalten, „koste es, was es wolle“.

Foto: Marktgemeinde Kollerschlag
Foto: Marktgemeinde Kollerschlag

Zu Saisonbeginn erst wurde das Becken neu gestrichen und auch die Pächterfrage wurde zufriedenstellend gelöst. „Wir hoffen auf einen weiteren Betrieb des Pächters über mehrere Jahre“, gibt sich Bürgermeister Franz Saxinger zuversichtlich. Auch zahlreiche freiwillige Helfer an der Kassa und bei der Badeaufsicht machen den reibungslosen Betrieb möglich. Beliebt ist das Kollerado auch bei vielen deutschen Gästen. Saxinger: „Die schätzen die sehr guten Möglichkeiten für Kinder und die Übersichtlichkeit sowie die Sauberkeit. Außerdem bietet es mit 33 Metern Länge jede Menge Platz und hat einen eigenen Nichtschwimmer-Bereich“.

Auf roter Liste

Weil aber das Bad die 50-Prozent-Hürde bei der Abgangsdeckung nicht erreicht, steht es auf der Roten Liste der gefährdeten Bäder. Das will man so nicht hinnehmen und wirbt für viel Besuch, damit das Bad noch lange erhalten bleiben kann. Der Bürgermeister gibt das Motto aus: „Gemma Baden, dass unser Freibad nicht baden geht!“


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