Neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt
KREMS. Mit zwei neuen Hilfeleistungsfahrzeugen (HLF 3), ausgestattet mit modernen Gerätschaften, ist die Kremser Feuerwehr für verschiedenste Einsätze im Stadtgebiet gerüstet.Die beiden neuen Fahrzeuge ersetzen das 30 Jahre alte schwere Rüstfahrzeug und sind auf dem letzten Stadt der Technik.

Seit knapp drei Wochen stehen nun zwei neue Einsatzfahrzeuge den Einsatzkräften der Feuerwehr Krems zur Verfügung. Tank 4 und Tank 5 werden sie gerufen, einerseits das Fahrzeug für die Menschenrettung und andererseits sein Zwillingsbruder für alle anderen technischen Einsätze. Mit der Anschaffung ist es aber nicht getan: Ein unerheblicher Schulungsaufwand ist damit verbunden.
Besonders die Schulung der Mannschaft und der Führungskräfte ist aufwendig - es galt nicht nur zu lernen, wo die ganzen Geräte verlastet sind, sondern auch wie sie bedient und richtig eingesetzt werden. Dieses Schulungsprogramm hat schon im Frühjahr begonnen und hat jetzt mit der Verfügbarkeit der Fahrzeuge selbst deutlich an Moment gewonnen. Innerhalb von nur drei Wochen ist es gelungen, bereits den überwiegenden Teil der Mannschaft nachweislich einzuschulen, und praktisch alle Kraftfahrer haben die Aufschulung hinter sich gebracht. Ebenso sind auch die Führungskräfte der anderen Feuerwachen mit den taktischen Möglichkeiten vertraut gemacht worden.
Damit war nun der richtige Zeitpunkt gekommen, um die beiden Fahrzeuge offiziell in Dienst zu stellen. Mitten im Herzen von Krems, am Dreifaltigkeitsplatz, wurden die Fahrzeuge und die Gerätschaften präsentiert. SP-Bürgermeister Reinhard Resch, VP-Vizebürgermeister Wolfgang Derler und der Leiter der Bezirksverwaltungsbehörde?Hannes Zimmermann stellten sich mit Vertretern des Feuerwehrkommandos, des Hauptwachekommandos und auch zahlreichen Mannschaftsdienstgraden zum Fototermin.
Bürgermeister Resch überzeugte sich persönlich von der Qualität des Fahrzeugaufbaus und gratulierte den anwesenden Feuerwehrmitgliedern?zu ihrem Engagement bei?der Fortbildung wie auch im aktiven Einsatzdienst. Die beiden Schwerpunktfahrzeuge sind damit offiziell in Dienst gestellt.
Die Investitionskosten in Höhe von 740.000 Euro werden zu 55 Prozent von der Stadt Krems, zu 21 Prozent vom Land NÖ und zu 24 Prozent von der Feuerwehr Krems getragen.
Näheres gibt es auf www.feuerwehr-krems.at


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