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KREMS. Mit einem Festakt eröffnete Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister den neuen medizinischen Kräutergarten auf der Dachterrasse der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. Drei Hochbeete mit über 50 Heilkräutern, darunter Johanniskraut, Sonnenhut und Arnika, wurden von den Schülern der Gartenbauschule Langenlois fachkundig errichtet.

Die Festgäste mit den Schülern der Gartenbauschule Langenlois. Foto: Jürgen Mück
  1 / 2   Die Festgäste mit den Schülern der Gartenbauschule Langenlois. Foto: Jürgen Mück

„Mit dem neuen Kräutergarten werden die heimischen Heilpflanzen und deren gesundheitliche Wirkung den Studierenden wieder zugänglich gemacht. Denn schulmedizinisches Wissen wird hier mit der langen Tradition der Naturheilkunde verbunden“, betont Landesrätin Teschl-Hofmeister. „Ich danke den Junggärtnerinnen und Junggärtnern der Gartenbauschule, dass sie das alte Wissen aus dem großen Garten von Mutter Natur neu beleben. Zudem wurde bei der Anlage des Kräutergartens besonderes Augenmerk auf die Einhaltung ökologischer und biologischer Standards gelegt“, so Teschl-Hofmeister.

Mehrmonatiges Projekt

„Der Kräutergarten wurde als Abschlussprojekt des vierten Jahrganges durchgeführt. Bereits im Vorjahr setzte man die winterharten Pflanzen. Im Frühjahr waren dann die einjährigen Kräuter dran. Auch ein Bewässerungssystem wurde installiert“, berichtet Fachschuldirektor Franz Fuger.

Gewinn für beide Seiten

„Für die Gartenbauschule sowie für die Karl Landsteiner Privatuniversität ist dieses grüne Projekt gleichermaßen ein Gewinn. Denn die Schüler konnten ihr fachliches Know-how in der Praxis umsetzen und die Studierenden können mit den vielfältigen Heilkräutern ihr Wissen in der Pflanzenheilkunde vertiefen. Schließlich ist gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen, wie ein Sprichwort sagt“, betont Fachlehrer Wolfgang Funder, der für das Schulprojekt verantwortlich zeichnet.


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