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KREMS. Wie jedes Jahr am 21. August pilgerten auch heuer mehr als 200 Kremser Gläubige nach Mariazell. Den Abschluss bildete ebenfalls traditionell eine kurze Andacht in der Pfarrkirche St. Veit und der Empfang im Rathaus auf Einladung der Stadt Krems.

Ein Ständchen der Stadtkapelle zum Empfang der Wallfahrer auf dem Pfarrplatz: Vizebürgermeister Erwin Krammer (ÖVP), Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ), Pfarrer Franz Richter und Diakon Klaus Killer (auf der Stiege von links) mit einem Ensemble der Stadtkapelle Krems. Foto: Evi Weiß / Stadt Krems

Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) zog ein positives Resümee: „Die Wallfahrt ist auch für mich jedes Mal ein eindrucksvolles Erlebnis – ein besonderer Tag der Gemeinschaft und Besinnung und eine wichtige Möglichkeit, Dankbarkeit zu erweisen.“ Er verwies auf den Ursprung der Gelöbniswallfahrt, die erstmals im Jahr 1741 stattfand als Dank für das Ende der Pestseuche und für die Befreiung nach Schwedenbelagerung, Türkenkrieg und Einfall von Bayern und Franzosen. Der Kremser Stadtrat gelobte damals „auf ewig“, jährlich eine Wallfahrt nach Mariazell durchzuführen. Dieses Gelöbnis wurde 1762 mit einem Vertrag zwischen der Pfarre St. Veit und der Stadt Krems besiegelt.


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