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KREMS. Die Stadt Krems hat die nächste Phase in der Umsetzung ihres „Stadtentwicklungskonzepts 2030“ eingeläutet. Eine neue Infobroschüre sowie eine Website sollen die Bürgerbeteiligung künftig erleichtern.

V. l.: Hannes Seehofer (Arbeitskreis Wachau), Stadträtin Eva Hollerer, Bürgermeister Reinhard Resch, Heinz Boyer (IMC Fachhochschule), Unternehmerin Doris Karl, Claus Dobritzhofer (Senecura Sozialzentrum), Vizebürgermeister Gottfried Haselmayer (SPÖ), Stadträtin Anna Wegl (ÖVP), AMS-Landeschef Karl Fakler, Baudirektor Reinhard Weitzer und Pamela Schmatz (Agentur Friedl & Partner) präsentieren die neue Broschüre zur Stadtentwicklung. Foto: Brandt

Bis zum Jahr 2030 will Krems die lebenswerteste Kleinstadt im gesamten Donauraum sein. Dieses große Ziel steht über dem Stadtentwicklungskonzept, an dem Magistratsmitarbeiter, Politiker und engagierte Bürger bereits seit mehreren Jahren feilen. Eine neue Broschüre fasst nun die wichtigsten Eckdaten zusammen und nennt auch die Personen, die hinter diesem Konzept stehen.

Modell für Bürgerbeteiligung

Das Stadtentwicklungskonzept nahm seine Anfänge in der Zukunftskonferenz und wurde immer weiterentwickelt. Einer der nächsten Schritte ist es, die Bürgerbeteiligung auf eine strukturierte Basis zu stellen und ein entsprechendes Modell dafür zu entwickeln. „Wir stehen hier kurz vor dem Abschluss“, berichtet Stadträtin Eva Hollerer (SPÖ). „Eine gute Stadtentwicklung wird nur dann gelingen, wenn sich die Bürger einbringen können“, so Hollerer weiter. Sie verhehlt jedoch nicht, dass Bürgerbeteiligung aufgrund vieler Einzelinteressen nicht immer einfach umzusetzen sei.

Chancen für Jungunternehmer

„Es gibt viele persönliche, private Interessen“, bestätigt auch Unternehmerin Doris Karl (Kaffee Campus Krems). Hier brauche es jemanden, der die Strukturen vorgibt. Gerade was Jungunternehmer anbelangt, sieht Karl in Krems enorme Chancen. „Aber einigen fehlt noch der Mut“, so die Unternehmerin weiter.

„Aufbruchstimmung“

„Früher habe ich gesagt, Krems ist die Stadt der vertanen Möglichkeiten. Das sage ich jetzt nicht mehr“, erklärt Heinz Boyer, Gründer und jetziger Aufsichtsratspräsident der IMC Fachhochschule Krems. Mittlerweile erlebe er eine Aufbruchstimmung. Ein großes Anliegen ist ihm die Absiedlung der Justizanstalt Stein, um mehr Platz für die Hochschulen zu bekommen.

Neue Website online

„Es gibt so viel Qualität, Kompetenz und Energie in der Stadt. Dies alles gehört gebündelt“, erklärt Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ). Aufgabe der Politik sei es, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Als Kommunikationsplattform soll laut Stadtbaudirektor Reinhard Weitzer künftig die Website www.krems2030.at dienen.

 

 


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