Gemeinsam stark im Gastgewerbe: Betriebe schließen sich zusammen
Krems. Im März startete in Krems ein niederösterreichweit einzigartiges Vorzeigeprojekt für den Gastro- und Tourismusbereich. Durch den Impuls von Gastronom Harry Schindlegger wurde ein Verbund ins Leben gerufen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Qualifizierung der Mitarbeiter und deren Zufriedenheit zu erhöhen.

Maßgeschneidert, vor Ort, gemeinsam und kostengünstig lautet die Devise des neu gestarteten Qualifizierungsverbunds für den Gastronomie- und Tourismusbereich, an dem sich bereits viele Kremser Leitbetriebe beteiligen. Gemeinsames Ziel ist es, durch gezielte Schulungsmaßnahmen die Arbeitssituation und die Qualifizierung der einzelnen Mitarbeiter in den teilnehmenden Betrieben zu erhöhen.
Impuls von 2Stein-Chef Harry Schindlegger
Die Idee geht auf eine Initiative von Gastronom Harry Schindlegger zurück, der bereits seit 32 Jahren selbstständig ist und weiß, wie wichtig ein gutes Verhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitern vor allem im Gastgewerbe ist. „Meine Mitarbeiter sind von den Schulungen begeistert. Wir haben eine sehr niedrige Fluktuation, was für die Gastronomie sehr ungewöhnlich ist“, sagt Harry Schindlegger, der alleine in seinem Restaurant 2Stein 32 Vollzeitmitarbeiter beschäftigt. Sein Erfolgsrezept lautet: „Im Gastgewerbe ist derjenige Mitarbeiter gut, der seine Arbeit mit Freude macht“.
Zufriedenheit als Schlüssel zum Erfolg
Konkret geht es bei dem Qualifizierungsverbund darum, Führungskräfte fit für ihre Aufgabe zu machen, das Beschwerdemanagement zu verbessern, den Mitarbeitern Kenntnisse über die Region zu vermitteln, den aktiven Verkauf zu fördern oder ihnen das Wein-ABC näherzubringen.
Negativ-Image des Gastgewerbes verbessern
AMS-Chef Erwin Kirschenhofer verweist darauf, dass es besonders im Gastgewerbe wichtig ist, das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Letztendlich geht es bei der Kooperation auch darum, dass schwer angeschlagene Image der Gastronomie- und Tourismusbranche zu verbessern sowie Krems und die Region als Vorzeigebeispiel für atraktive Dienstgeber in der Region zu etablieren.


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