Breite Unterstützung für Kremser Rot-Kreuz-Neubau
KREMS. Der geplante Neubau der Rot-Kreuz-Bezirksstelle nimmt Gestalt an. Einstimmig beschloss der Kremser Gemeinderat, dass sich die Stadt an den Baukosten beteiligt.

„Die Räume platzen aus allen Nähten und vieles ist sanierungsbedürftig“, begründet Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) den Plan des Roten Kreuzes, die Bezirksstelle an ihrem jetzigen Standort am Mitterweg neu zu errichten. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 7,5 Millionen Euro.
Millionenprojekt
Der Anteil jener Kosten, die auf den Rettungsdienst im engeren Sinne entfallen, liegt bei rund 5,36 Millionen Euro und wird vom Land, den beteiligten Gemeinden und dem Roten Kreuz getragen. Laut Finanzstadtrat Helmut Mayer (SPÖ) entfallen auf die Gemeinden 27,90 Euro pro Hauptwohnsitz, die Stadt Krems beteiligt sich somit mit knapp 688.000 Euro. Dieser Investition stimmte der Gemeinderat nun geschlossen zu.
„Investition in die Gesellschaft“
„Es ist ein großer und wichtiger Beitrag von unserer Seite. Wir können nicht hoch genug schätzen, was wir an unseren Blaulichtorganisationen haben“, erklärte Bürgermeister Resch und würdigte das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Als eine „Investition in die Zukunft und in die Gesellschaft“ bezeichnete Gemeinderätin Alice Schopper (ÖVP) den Beschluss.


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