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KREMS. Mit dem Spatenstich wurde der Beginn des Neubaus der Rotkreuz-Bezirksstelle Krems gesetzt. Insgesamt werden 4.800 Quadratmeter Nutzfläche auf vier Ebenen geschaffen. Nach einer Bauzeit von 15 Monaten soll der Neubau im Herbst 2020 fertiggestellt werden.

Zum Spatenstich des Rotkreuz-Bezirksstellenneubaus kamen zahlreiche Festgäste – v.l.: Ingenieur Wilhelm Seidl, Architekt Christian Galli, Bürgermeister Reinhard Resch, Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Johann Paul Brunner, Landesrat Ludwig Schleritzko in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, General Josef Schmoll, Präsident des Roten Kreuzes NÖ, Landtagsabgeordneter Josef Edlinger und Rotkreuz-Bezirksstellenkommandant Markus Pöschl (Foto: RK NÖ/Christopher Ptacek)

Das derzeit am Mitterweg 11 in Krems stehende Gebäude wurde bereits drei Mal erweitert und hat seine Kapazitätsgrenzen überschritten. „432 aktive Freiwillige, 42 Angestellte, 32 Zivildienstleistende und 11 Teilnehmer des Freiwilligen Sozialjahres sorgen zusätzlich zu den Funktionären dafür, dass die umfangreichen Leistungen des Roten Kreuzes in der Region gelebt werden“, erklärt Josef Schmoll, Präsident des Roten Kreuzes Niederösterreich. Mit der laufenden Weiterentwicklung der nunmehr 15 Leistungsbereiche und den steigenden Zahlen bei Einsätzen wurde bereits 2013 der Beschluss zum Neubau gefasst.

Neubau mit vier Etagen

Das neue Gebäude wird direkt neben der alten Einsatzzentrale errichtet – die vier Etagen bieten ab Sommer/Herbst 2020 ausreichend Platz für alle Bereiche. Im Untergeschoss werden 34 Stellplätze für die Privat-PKW der diensthabenden Mitarbeiter errichtet. Dort sind auch eine Garderobe mit Spindkästen, ein Fitnessraum, sowie Lager- und Technikräume geplant. Im Erdgeschoss wird es eine große Garage für alle Einsatzfahrzeuge geben, eine Waschbox und ein Katastrophenschutzlager. Notstromaggregate und Lagerräume werden ebenfalls integriert.

Schulungsräume barrierefrei erreichbar

Im Obergeschoss finden Büroräume für alle Leistungsbereiche Platz. Arztzimmer, Aufenthalts-, Speise- und Schlafräume sowie Küche und zeitgemäße Sanitärräume werden den Mitarbeitern ihren Dienst angenehmer machen. Im zweiten Obergeschoss erleichtern Lehrsäle mit modernster Medien- und Präsentationstechnik die interne und externe Ausbildung. Immerhin werden schon jetzt jährlich 1.774 Personen in 113 Erste-Hilfe-Kursen und 1.166 Mitarbeiter bei 87 internen Fortbildungen geschult. In dieser Etage werden auch die Kinder und Jugendlichen der Rotkreuz-Jugend ansprechende Räume finden, wie auch die Besucher des Seniorentreffs. Alle Etagen werden auch per Lift barrierefrei erreichbar.

Fertigstellung im Herbst 2020

Die Gesamtbaukosten werden auf 8,6 Millionen Euro geschätzt. Das Land Niederösterreich übernimmt 1,8 Millionen, die 25 Gemeinden aus dem Betreuungsgebiet leisten ebenfalls 1,8 Millionen. Rund fünf Millionen Euro werden vom Roten Kreuz Krems selbst getragen. Im Juli 2020 ist die Fertigstellung des Neubaus geplant, vier Wochen stehen dann für die Einrichtung zur Verfügung. Anschließend wird mit dem Abbruch des alten Gebäudes und der Herstellung der Tiefgaragenabfahrt begonnen. Der feierlichen Eröffnung im Herbst 2020 sollte dann nichts mehr im Wege stehen.


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