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KREMSMÜNSTER/LINZ. 13 oberösterreichische Asylwerber, darunter fünf aus Kremsmünster, wurden in Linz in einem ersten Workshop zu Klima- und Energiebotschaftern ausgebildet. Behandelt wurden unter anderem die Fragen: Wie spart man Energie und wie wird richtig Müll getrennt?

Edrees, Omar und Ibrahim helfen beim Mülltrennen, Foto: Klimabündnis OÖ
  1 / 2   Edrees, Omar und Ibrahim helfen beim Mülltrennen, Foto: Klimabündnis OÖ

Die Teilnehmer zeigten großes Interesse und möchten das Gelernte anderen Asylwerbern weitergeben. Ziel dieser Weiterbildung ist es, Bewusstsein für Klimawandel, Energiesparen und für einen nachhaltigen Lebensstil zu schaffen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Dabei steht die „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Fokus: Die Vortragenden Omar, Ibrahim und Edrees sind selbst Asylwerber bzw. geschulte Energiebotschafter aus Kärnten. Die Teilnehmenden des Workshops sollen wiederum das Gelernte anderen Asylwerber vermitteln. Letztlich treten sie fortan als „Botschafter für ein besseres Klima“ auf – und zwar nicht nur für das Klima auf unserer Erde, sondern auch für das Klima zwischen ihnen und ihren Mitmenschen.

Anderer Zugang zum Thema Energie

Die Teilnehmer stammen größtenteils aus Afghanistan, dem Irak und Somalia. In diesen Ländern herrscht ein wärmeres Klima und dadurch bedingt auch ein anderer Zugang zum Thema Energie. „Vielen Asylwerbern sind die Kosten nicht klar, die für Strom-, Wärmebedarf, Wasser und Müllentsorgung entstehen. Der Workshop unterstützt sie dabei sich in Österreich besser zurecht zu finden und ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Workshoporganisatorin Ulrike Singer vom Klimabündnis Oberösterreich.


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