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Vertreter der Kirchen und Politik diskutierten bei Ökumenischer Sommerakademie

Susanne Winter, MA, 17.07.2019 07:18

KREMSMÜNSTER. “Die gespaltene Gesellschaft“ stand im Fokus der 21. Ökumenischen Sommerakademie im Stift Kremsmünster.

  1 / 6   Reinhold Mitterlehner, Michael Landau, Helmut Obermayr, Michael Chalupka und Josef Weidenholzer (v. l.) bei der Abschlussdiskussion, Foto: Diözese Linz / Kraml

Etwa 300 Interessierte betrachteten am ersten Tag mit renommierten Referenten die Ursachen für Spaltungen in der Gesellschaft von heute, ihre Folgen und mögliche Lösungsansätze. Die Veranstaltung, die heuer ihr 20-jähriges Bestehen feierte, endete mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Kirche und Politik in den gesellschaftlichen Gegensätzen“.

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion

Es diskutierten Michael Landau, Präsident der Caritas Österreich, Reinhold Mitterlehner, ehemaliger Bundesparteiobmann der ÖVP und Vizekanzler a. D., Josef Weidenholzer, emeritierter Professor für Gesellschafts- und Sozialpolitik an der JKU Linz, zuletzt Vizepräsident der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament, und Michael Chalupka, designierter Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich und ehemaliger Direktor der Diakonie Österreich.

Kirche und Politik

„Kirchen, Zivilgesellschaft sowie von Armut betroffene Menschen fühlen sich von politischen Entscheidungen ausgeschlossen; die Zuhörbereitschaft von Seiten der Politik hat abgenommen“ – zu diesem Fazit kamen Michael Landau und Michael Chalupka. Als Negativbeispiele nannten sie zwei brisante politische Entscheidungen der letzten Monate: die Mindestsicherung und die neue Karfreitags-Regelung. Reinhold Mitterlehner, Vizekanzler a. D., forderte die Kirchen im Gegenzug dazu auf, die Auseinandersetzung mit der Politik nicht zu scheuen und klar Position zu beziehen.


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