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KREMSMÜNSTER. Neue Publikation im Stift Kremsmünster fasst Leseempfehlungen aus 2.000 Jahren zusammen. Jugendbischof Stephan Turnov­szky sprach am vergangenen Freitag bei der Präsentation von einem „Must-have für junge Katholiken“.

Präsentation von „Nimm und lies“ bei Treffpunkt Benedikt, mit Weihbischof Stephan Turnovszky und Abt Ambros Ebhart Foto: Stift Kremsmünster

Das benediktinische Jugendbrevier „Oremus“ aus dem Jahr 2017 enthält ein Kapitel, in dem Bücher über das Gebet vorgestellt werden. Nun wurde im Rahmen der Glaubensreihe „Treffpunkt Benedikt“ am vergangenen Freitag vor 100 jungen Menschen die Broschüre „Nimm und lies“ präsentiert. Prälat Univ.-Prof. Josef Weismayer, langjähriger Ordinarius für Spirituelle Theologie an der Universität Wien, wählte zentrale Werke der christlichen Literatur aus und stellt auf 53 Seiten verschiedene Autoren und ihre Schriften vor. Das Layout stammt vom Kremsmünsterer Benediktinermönch Claudio Lavallén, der bereits das Jugendbrevier „Oremus“ graphisch gestaltet hatte. Das Stift Kremsmünster finanzierte die Herstellung aus Spenden und verbreitet die Broschüre kostenlos.

Impulse zum Weiterdenken

Abt Ambros Ebhart sprach bei der Vorstellung von einem „kleinen Geschwisterchen unseres Jugendbreviers, durch das wir unserem benediktinischen Schwerpunkt von Lectio und Studium nachgehen“. Der Initiator des Projekts, P. Bernhard Eckerstorfer, betonte die Bedeutung der geistlichen Bildung gläubiger Menschen: „Wir sehen in dieser Veröffentlichung ein weiteres missionarisches Projekt. Wer diese Broschüre zur Hand nimmt, kann wertvolle Einsichten in die Spiritualitätsgeschichte gewinnen.“ Jugendbischof Turnovszky sprach sogar von einem „Must-have für junge Katholiken“. Der Linzer Bischof Manfred Scheuer betonte: „Das ist alles andere als verstaubte Literatur. Da werden wertvolle Impulse zum Weiterdenken vermittelt.“


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