Glockenläuten macht auf Hunger aufmerksam
KREMSMÜNSTER. Österreichweit läuten am Freitag, 28. Juli, um 15 Uhr die Kirchenglocken fünf Minuten lang statt einer. Mit dem „Alarmsignal“ will die Caritas wachrütteln: Mehr als 20 Millionen Menschen drohen derzeit in Ostafrika zu verhungern.

Österreichweit, und so auch in Kremsmünster, läuten am Freitag, 28. Juli, um 15 Uhr die Kirchenglocken fünf Minuten lang statt nur einer. Die Uhrzeit für das Glockenläuten ist nicht zufällig gewählt: Es ist die Sterbestunde Jesu. Mit dem „Alarmsignal“ will die Caritas wachrütteln: Mehr als 20 Millionen Menschen drohen derzeit in Ostafrika zu verhungern. „Alle zehn Sekunden stirbt weltweit ein Kind an Hunger. Die Aktion soll uns daran erinnern, dass wir es in der Hand haben zu helfen. Wenn viele mithelfen, kann es gelingen, das Überleben von möglichst vielen Menschen zu sichern“, erklärt Caritas-Oberösterreich-Direktor Franz Kehrer. Aus den Spendengeldern der Augustsammlung leistet die Caritas Katastrophenhilfe und finanziert Landwirtschaftsprojekte, welche die Menschen nachhaltig vor Hunger schützen und die Ernährung sichern.
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