Kremsmünsterer Unternehmen optimiert Blutabnahmeprozess
KREMSMÜNSTER/STEYR. Greiner Bio-One in Kremsmünster und die Gesundheits- und Spitals AG (gespag) haben sich zusammengetan, um den Blutabnahmeprozess im Spital zu optimieren. Die Systemlösungen von Greiner eHealth Technology ermöglichen eine digitale Abarbeitung und Dokumentation des gesamten Prozesses – von der Anforderung der Blutabnahme bis zum Endbefund.

Konkret bedeutet die Digitalisierung, dass ab sofort alle Probenröhrchen mit einem Barcode versehen sind. Das bisher weltweit gängige händische Etikettieren der Röhrchen sowie weitere administrative Schritte durch das Pflegepersonal gehören demnach der Vergangenheit an. Am Beginn der Blutabnahme steht die Identifikation der Patienten. Diese erfolgt neben der verbalen Kommunikation mittels Scan der ID auf dem Identifikationsarmband. Der Name des Patienten ist hierbei nicht mehr auf dem Röhrchen vermerkt – dies garantiert den Datenschutz.
Auch der Laborauftrag wird mittels Scan automatisch geöffnet und die benötigten Probenbehälter werden angezeigt. Bei der Blutabnahme sieht das Pflegepersonal auf einen Blick, welche Röhrchen, in welcher Reihenfolge abzunehmen sind. Der jeweilige Barcode der Proben wird schließlich mit der Patientenidentifikation verknüpft, im System gespeichert und der Laborauftrag automatisch eingeleitet.
„Die Experten im Labor wissen genau, ob sie das richtige Proberöhrchen verwenden. Verwechslungen oder falsche Analysen können ausgeschlossen werden“, zeigt sich Walpurga Auinger, Pflegedirektorin des gespag-Pilotspitals in Steyr, überzeugt von der Innovation.


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