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KRONSTORF. 50 Jahre war Betriebsratschef Josef Brandstötter im Kugellagerwerk der Steyr-Werke tätig, das von SKF übernommen wurde.

Josef Brandstötter blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück.
Josef Brandstötter blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück.

Sein Engagement im ÖGB begann bereits 1979 als junger Maschinenschlosser. Als Vertrauensmann und dann als Betriebsrat erwarb er sich rasch den Ruf, dass er wortgewaltig für die Interessen der Kollegen eintritt. 1991 wurde er zum Betriebsratsvorsitzeden gewählt und 2010 auch zum Zentralbetriebsratsvorsitzenden. Während seiner Funktionsperiode konnte unter anderem ein neues Lohnsystem eingeführt und Zeitkonten installiert werden, ebenso wurden jährliche Erfolgsbeteiligungen für alle eingeführt. Auch für das leibliche Wohl der Kollegenschaft setzte er sich ein und erreichte, dass in allen Produktionshallen im Schichtbetrieb warmes Essen angeboten wird und auch Gratisgetränke zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus fungierte er als Vorsitzender des ÖGB Regionalausschusses, war Mitglied im Bildungsausschuss und 1993 einer der Mitbegründer der „offenen Arbeitsstiftung“ in Steyr. Kommunalpolitisch engagierte er sich bereits im Gemeinderat der Stadt Steyr, ehe er 1997 in den Gemeindevorstand von Kronstorf wechselte und dort stets das Gemeinsame vor das Trennende stellte. Auch als Tennisobmann in Ernsthofen ist er sportlich aktiv.

Josef Brandstötter war ein Top-Gewerkschafter und hat stets „kräftige Worte gefunden“, wenn es um die Belegschaft gegangen ist. Er hat sich mit seinem Einsatz auch als Europa- und Weltbetriebsrat, siehe SKF, nachhaltige Verdienste erworben.


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