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LAAKIRCHEN/SYDNEY. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung hat es den jungen Lindacher Maximilian Fürtbauer nach Sydney verschlagen.

Maximilian Fürtbauer vor Sydney
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Nachdem der Hochbau-Ingenieur die Ausbildungen zum Dachdecker, Spengler und Zimmermann als Meister abgeschlossen hatte, heuerte Maximilian Fürtbauer vor wenigen Monaten in Australien bei „ARC Roofing“ an – einem Betrieb, der sich auf Dach- und Wandbekleidungen aus Metallen spezialisiert hat. Rasch stellte der junge Lindacher fest, dass sich die Herausforderungen in „Down Under“ in manchen Bereichen von denen daheim unterscheiden – etwa, als lebendige Palmen in ein Dach einzufassen waren: Mit viel Gefühl wurden Scharren eingeschnitten, die Palmen eingefädelt, gelötet und dann ein Konus um den Stamm geformt. „Das ganze richtig „dicht“ zu machen ist natürlich geradezu unmöglich, da die Palmen wachsen und sich vor allem bei einem Sturm ganz schön wild bewegen“, so Fürtbauer. In anderen Projekten galt es, eine Gebäudehülle aus 30 Tonnen Kupfer zu erstellen oder Dächer mit „schiefen“ Ecken, unzähligen Graten und schrägen Firsten zu bauen.“Mein Ziel in Down Under ist es, meine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und neue Arbeitsweisen kennenzulernen“, so Fürbauer. Eine Rückkehr gilt jedoch als sicher: Langfristig möchte er den Familienbetrieb in Lindach weiterführen.

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