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LAAKIRCHEN. Die Bürgermeister-Stichwahl in der Papierstadt verspricht Spannung. Den ersten Wahldurchgang konnte Herausforderer Fritz Feichtinger (SPÖ) mit über 45 Prozent für sich entscheiden.

  1 / 2   Nach dem ersten Wahlgang startet SP-Kandidat Fritz Feichtinger in der Laakirchner Stichwahl aus der „Poleposition.“

Vor sechs Jahren hatte Anton Holzleithner (ÖVP) für die absolute Sensation gesorgt und den damaligen „Ortskaiser“ Klaus Silbermayr (SPÖ) per Stichwahl besiegt, obwohl dieser im ersten Wahlgang noch 49,10 Prozent erhalten hatte. Nun muss Holzleithner sich abermals der Stichwahl stellen – allerdings als „Titelverteidiger“ und wieder aus der zweiten Position. Denn am Wahlsonntag vor zehn Tagen hatte SP-Kandidat Fritz Feichtinger die Nase vorn. Er konnte 45,8 Prozent der Stimmen ergattern und distanzierte Bürgermeister Holzleithner (37,50 Prozent) um über acht Prozentpunkte. FPÖ-Kandidat Jens Baumgartner war auf 16,7 Prozentpunkte gekommen.

Duell der Gemeinderatswahl-Verlierer

Bei den Gemeinderatswahlen mussten die Ortsparteien der beiden Stichwahl-Kontrahenten allerdings Verluste hinnehmen. Die über die relative Mehrheit verfügende SPÖ (38,5 Prozent)blieb zwar stärkste Fraktion, verlor jedoch über sieben Prozentpunkte und damit drei Gemeinderatssitze. Aber auch die ÖVP (30,4 Prozent) musste Federn lassen, büßte über drei Prozentpunkte ein und musste den Verlust zweier Sitze hinnehmen.


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