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LAAKIRCHEN. In den vergangenen Jahren konnte die Zahl der Arbeitsunfälle Österreichweit von 64 auf 30 pro tausend Arbeitnehmer gesenkt werden – ein europaweiter Spitzenwert. Das gaben Vertreter der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) bei einer Pressekonferenz in der UPM Steyrermühl bekannt.

Die Verwendung von Gehörschutz zählt zu den wichtigen Sicherheitsmaßnahmen.
Die Verwendung von Gehörschutz zählt zu den wichtigen Sicherheitsmaßnahmen.

Sicherheitsschuhe, Helm, Gehörschutz: Auf die Sicherheit der Besucher wird bei UPM Steyrermühl genau so viel Wert gelegt, wie auf die der Mitarbeiter. In Audits und Begehungen werden regelmäßig mögliche Gefahrenquellen eruiert und Mitarbeiter im Hinblick auf die Arbeitssicherheit geschult. Der Erfolg der konsequenten Anstrengungen: UPM liegt mit zehn Unfällen pro tausend Arbeitnehmer noch deutlich unter den oberösterreichischen Durchschnittswerten, so Geschäftsführer Ernst Spitzbart.

Die Bedeutung dauerhafter Anstrengungen im Sicherheitsbereich betont auch Marina Pree-Candido, Direktorin der AUVA: „Jeder profitiert: Das Unternehmen, weil es weniger Stillstände und weniger Krankenstände hat, aber auch der einzelne Arbeitnehmer und seine Familie.“ Lag früher der Schwerpunkt der AUVA-Beratungen vor allem auf dem technischen Bereich, werden heute auch Psychologie und Ergonomie der AUVA eingebunden. Obwohl ein starker Schwerpunt der AUVA in der Prävention von Arbeitsunfällen liegt, ist man auch im Bereich der Unfallheilbehandlungen, der Rehabilitation und der Entschädigung aktiv: So betreibt die AUVA unter anderem sieben Unfallkrankenhäuser sowie drei Rehabilitationszentren und eine -klinik.


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